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Aus dem greenValue Newsletter - Neue Heizung soll Steuern sparen

Nachstehend finden Sie einen redaktionellen Auszug aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Januar 2015. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.

Im Rahmen des beschlossenen Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) erfolgte die Einführung steuerlicher Vergünstigungen für EE-Wärmetechnologie und Effizienzmaßnahmen. Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverband Solarwirtschaft e.V.: „Wer CO2 einspart, darf Steuern sparen. Dieser Anreiz liegt nahe und wird hoffentlich helfen, die Energiewende auch im Wärmesektor einzuläuten. Wir hoffen, dass damit der Modernisierungsstau in deutschen Heizungskellern endlich aufgelöst wird“. Schon längst hätte die Bundesregierung die Initiative ergreifen können und müssen. Von rund 20 Millionen zentralen Wärmeerzeugern in Deutschland sind rund 70 % modernisierungsbedürftig. Als gänzlich ineffizient und veraltet gelten 3 Millionen Heizkessel in der Bundesrepublik. Durch Modernisierungen in Verbindung mit Erneuerbaren Energien könnte man 42 Terawattstunden Energie und 12,6 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen. „Von dem Steueranreiz werden alle profitieren, da die Energiewende im Wärmesektor zum Konjunkturmotor werden kann und Deutschland unabhängiger von Energieimporten macht“, so Körnig. Ab 2015 sollen mindestens 10 % der Sanierungskosten über 10 Jahre von der Steuerschuld abgezogen werden können, so sieht es ein Kabinettsentwurf vor. Es ist jedoch noch nichts beschlossen. Jetzt müssen die Bundesländer ebenso schnell dem notwendigen Klimaschutz-Steueranreiz zustimmen.

Quelle: greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Januar 2015.