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windcomm schleswig-holstein (opm) - Windenergieprojekte in der Türkei realisieren

Informationen zum Markteintritt in das Land am Bosporus

Zwischen zwei Meeren liegt nicht nur Schleswig-Holstein, sondern auch die Türkei. Mit zwei Küstenlinien, über 5.000 Meter hohen Bergen und 3.000 Sonnenstunden im Jahr bietet das Land zwischen Mittel- und Schwarzem Meer gute Voraussetzungen für die Produktion regenerativer Energien. Allein im Bereich der Windenergie sind derzeit 3 Gigawatt installiert und weitere 11 Gigawatt in der Planung. Und auch die langfristigen Ausbauziele sind vielversprechend. Für Unternehmen aus der Branche, die an Geschäftsbeziehungen in die Türkei interessiert sind, organisieren die schleswig-holsteinische Windkraft-Netzwerkagentur windcomm, die Hamburger Erneuerbare Energien Clusteragentur (EEHH) und das EU-geförderte Unternehmensnetzwerk Enterprise Europe Network einen Informationsworkshop am Donnerstag, 26. Februar 2015, in Itzehoe.

„Während einer Delegationsreise in die Türkei im Juni 2014 haben wir große Aufgeschlossenheit gegenüber erneuerbaren Energien und viel Interesse an deutschen Wirtschaftspartner erlebt“, berichtet windcomm-Projektkoordinator Dr. Matthias Hüppauff. Eine der Hauptorganisatorinnen der Reise war Jenny Dümon, die das Projekt Enterprise Europe Network bei der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein (WTSH) leitet. „Deutschland ist schon seit Jahren der größte Handelspartner der Türkei. Diese lange Tradition des Austausches erleichtert den Markteintritt auch im Bereich der Erneuerbaren Energien.“ EEHH-Geschäftsführer Jan Rispens berichtet von den ehrgeizigen politischen Zielen der türkischen Regierung im Hinblick auf den Ausbau der Windenergie: „Bis 2023 sollen insgesamt 20 Gigawatt Onshore-Windenergieleistung installiert werden. Deshalb sehen wir noch viel Raum für deutsch-türkische Kooperationen.“

Über die Entwicklung des türkischen Windenergiemarktes wird Hakan Yildirim von Siemens Wind Power während des Workshops referieren. Yildirim ist auch Vorsitzender des türkischen Windenergieverbandes. Mitarbeiter des Windkraftanlagenherstellers Nordex, der Commerzbank AG und des Versicherungsunternehmens Marsh sprechen über planerische, rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen sowie die Absicherung gegen Projektrisiken für Windenergieunternehmen in der Türkei. Der ehemalige Hamburger Oberbürgermeister und Rechtsanwalt Ole von Beust spricht für die Agentur für Wirtschafts- und Investitionsförderung der Türkei zum Thema „Von der Vision zum Markteintritt“.

Quelle: 14. Januar 2015, www.windcomm.de


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