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Lacuna AG (opm) - EEG-Vergütungssytem erschwert zuverlässige Projektkalkulation Kommentar von Ottmar Heinen: Lacuna Windpark Hohenzellig bietet durch Inbetriebnahme 2015 eine Alternative

Investoren von Windenergiebeteiligungen in Deutschland stehen vor einem Dilemma: Zwar ist die Projektpipeline noch gut gefüllt. Doch Sachwertbeteiligungen, die zwar 2015 in den Vertrieb starten, jedoch erst 2016 oder später ans Stromnetz gehen, könnten kalkulatorischen Unwägbarkeiten unterliegen. Hintergrund: Die Fördersätze neuer Windenergieanlagen werden nach dem Erreichen – oder Nicht-Erreichen – des angestrebten Ausbaukorridors von 2.400 bis 2.600 Megawatt (MW) pro Jahr bemessen. Auf diese Weise könnte die Produktpipeline in den kommenden Jahren dazu führen, dass der im reformierten EEG festgelegte Ausbaukorridor überschritten wird. Im Ergebnis würden die Fördersätze deutlich sinken – um bis zu 1,2 Prozentpunkte. Für Initiatoren – genauso wie für Investoren – wird es aus unserer Sicht daher sehr schwierig, Windenergieprojekte, die noch im anfänglichen Planungsstadium sind und in den kommenden Jahren in den Vertrieb gehen, zuverlässig zu kalkulieren und zu beurteilen.

Investoren sollten daher ihr Augenmerk auf Projekte lenken, die noch 2015 ans Netz gehen. Das Engagement im deutschen Windbeteiligungsmarkt ging bereits aufgrund der Planungsunsicherheit im Zusammenhang mit der EEG-Reform und den anhaltenden Diskussionen über 10H in Bayern deutlich zurück. Wir halten es daher für sehr wahrscheinlich, dass der Ausbaukorridor 2015 nicht nur eingehalten, sondern womöglich sogar unterschritten wird. Entsprechend höher würden die Vergütungssätze konstant auf der jetzt kalkulierten Basis ausfallen. Genau davon dürfte der Lacuna Windpark Hohenzellig profitieren, da die Inbetriebnahme der acht Anlagen des Parks noch im Herbst 2015 erfolgen soll. Investoren können sich aktuell am Windpark Hohenzellig beteiligen. Als Windenergie-Standort sollte Hohenzellig in der nordbayerischen Region Hochfranken außerdem davon profitieren, dass das neue EEG die finanzielle Überförderung an sehr windstarken Standorten, wie z.B. der norddeutschen Küste, abbauen möchte. Im Umkehrschluss bedeutet dies eine bessere Vergütung von weniger windhöffigen Standorten, die dennoch über wirtschaftlich relevantes Windenergie-Potenzial verfügen und die regionale Stromversorgung mit alternativen Energien verbessern.

Für Initiatoren, die „green field“-Projekte vertreiben, wird sich die Situation weiter verschlechtern. Daher sind wir als Lacuna bereits jetzt in der Sondierung genehmigter und baufähiger Standorte, die den gesetzlichen Rahmenbedingungen entsprechen und eine höchstmögliche kalkulative Sicherheit für unsere Investoren bieten.

Quelle: 18. Dezember 2014, www.lacuna.de


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