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Konstruktiver Dialog zwischen Bundesumweltminister Röttgen und Thüringer Solarwirtschaft

Rahmenbedingungen für Technologieentwicklung, Kostensenkung und die Einführung neuer Marktmodelle zentrale Punkte der Diskussion/ Dialog zum gemeinsamen Handlungsbedarf wird durch Erarbeitung von Maßnahmenvorschlägen fortgesetzt

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen folgt der Einladung der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, um sich vor Ort über den Solarstandort Thüringen, dessen bisherige Entwicklung, Perspektiven und Handlungsstrategien zu informieren und vertiefende Gespräche mit der Thüringer Solarindustrie zur aktuellen Situation und dem weiteren gemeinsamen Handlungsbedarf zu führen.

Gemeinsam diskutieren hochkarätige Vertreter der Thüringer Photovoltaikproduzenten mit Bundesumweltminister Röttgen den Handlungsbedarf für die technologische, wirtschaftliche und nachhaltige Entwicklung. Dabei hat das EEG nach wie vor die zentrale Bedeutung für den Markt und den Produktionsstandort Deutschland. Minister Röttgen hat dafür den Industrievertretern Verlässlichkeit für Investitions- und Planungssicherheit für die weitere Entwicklung des Photovoltaikstandortes Deutschland zugesagt.

"Die Thüringer Solarwirtschaft verdeutlicht Bundesumweltminister Röttgen im offenen und konstruktiven Gespräch, dass die zusätzlichen Absenkungen im Juli und Oktober 2010 zur jährlichen Degression der Einspeisevergütung für Solarstrom aus Sicht der Produzenten zu hoch sind und die Herstellkosten nicht im gleichen Maße und Zeitraum gesenkt werden können", betont Dr. Hubert Aulich, Vorstandvorsitzender des Thüringer Branchenverbandes SolarInput. "Zusammen mit der jährlichen Degression im Januar 2011 erfüllt die Thüringer Solarproduzenten diese hohe Absenkung mit Sorge und sollte aus unserer Sicht für den Photovoltaikproduktionsstandort Deutschland überdacht werden."

Ferner wurde von Seiten der Thüringer Solarindustrie die technologische Entwicklung, vor allem der Entwicklungsbedarf bei innovativen dezentralen Energietechnologien und deren integrative Systemanwendungen sowie der Umbau der Netze thematisiert. Dazu werden Maßnahmenvorschläge erarbeitet und die Umsetzung gemeinsam von Bundesumweltministerium, der Thüringer Landesregierung und der Solarwirtschaft vorangetrieben.

Die Thüringer Solarwirtschaft dankt der Thüringer Landesregierung, insbesondere Frau Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und dem Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig, für Ihre Unterstützung.

Quelle: 23. August 2010, Link: www2.solarinput.de