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Green City Energy AG - Die Energiewende braucht Windenergie - auch in Bayern! Ein Kommentar von Green City Energy zur aktuellen Situation

Keine Windenergie mehr in Bayern? Das zumindest wünscht sich offensichtlich die Bayerische Staatsregierung und drückte deshalb gegen jeden Expertenrat die Mindestabstandsregelung 10H durch, die am 21. November in Kraft trat. Ungefähr zur selben Zeit stellte der alternative Energiedienstleister Green City Energy aus München im unterfränkischen Altertheim drei Windenergieanlagen vom Typ Nordex N117 fertig. Widerstände in der Bevölkerung gab es dort keine. Ein schönes Signal für einen sachlicheren Umgang mit dem Thema Windenergie. Ab Anfang 2015 produzieren die Anlagen jährlich genug Grünstrom für ca. 5.500 Haushalte. Gemäß dem Ziel einer Energiewende in Bürgerhand sind die Windräder in das finanzielle Beteiligungsmodell „Kraftwerkspark II“ integriert.

„Die Windenergie ist eine Schlüsseltechnologie der Energiewende und eine der zukünftigen Leitenergien, auch in Bayern“, sagt Jens Mühlhaus, Nachhaltigkeitspionier und Vorstand von Green City Energy. Dass auch Horst Seehofer das weiß ist zumindest anzunehmen, hat die Bayerische Staatsregierung doch am 24. Mai 2011 in seiner Amtszeit das Bayerische Energiekonzept „Energie innovativ” beschlossen. Von einem „klaren politischen Bekenntnis zur verstärkten Windenergienutzung“ ist hier die Rede, schöne Worte von dem „Ziel, ausreichend große Gebiete für die Windenergienutzung“ in Bayern zu sichern.

10H-Regelung versus Bayerisches Energiekonzept
„In der Realität setzt die 10H-Regelung jetzt natürlich ein ganz anderes Signal“, so Mühlhaus. „Statt seine Kommunen bei dem Ausbau ihrer lokalen regenerativen Potentiale zu unterstützen, schiebt die Bayerische Staatsregierung ihnen den schwarzen Peter zu, wenn sie von ihrem Recht Gebrauch machen, sich anhand ihrer Bauleitplanung über die 10H-Regelung hinweg zu setzen.“ Denn im Rahmen von 10H werden die brauchbaren Standorte rar. Nur etwa 0,05 Prozent der Bayerischen Landesfläche bleiben laut dem bayerischen Landesverband des Bundesverbands Windenergie (BWE) für Windenergienutzung übrig.

Bayerische Energiezukunft in kommunaler Verantwortung
Nun liegt die Zukunft der Bayerischen Energiewende also in den Händen der Kommunen. „Wir als Projektierer und Umsetzer einer dezentralen Energiewende werden uns von 10H nicht aufhalten lassen“, sagt Mühlhaus. „Wir arbeiten ohnehin bei jedem Projekt eng mit den Kommunen zusammen, in dieser Hinsicht wird sich für uns also nicht viel ändern. Natürlich werden Windprojekte noch komplizierter und unter Umständen auch langwieriger und die Abstandsregelung ist in unseren Augen unverhältnismäßig, vor allem, wenn man entsprechende Regelungen in Bezug auf andere Energiegewinnungsarten betrachtet. Daher sind wir Teil der Popularklage gegen 10H.“ Noch eine weitere bayerische Windenergieanlage nimmt Green City Energy in diesem Jahr in Betrieb, mehrere weitere Projekte sind für nächstes Jahr in konkreter Vorbereitung.

Energiewende in Bürgerhand
Ebenfalls treu bleibt Green City Energy seinem Anspruch einer demokratischen Energiewende. Der eben fertig gestellte Windpark in Altertheim beispielsweise ist integriert in die festverzinsliche Anleihe „Kraftwerkpark II“. Hier können sich Bürger finanziell beteiligen, um ihr Geld nachhaltig zu vermehren und zusätzlich durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien die Energiewende voranzutreiben. Auch in Bayern.