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Trianel GmbH (opm) - Trianel testet Fernwärmeauskopplung

Kraftwärmekopplung erhöht Ausnutzungsgrad auf über 50 Prozent

Das Trianel Kohlekraftwerk Lünen hat in den vergangenen Tagen den Probebetrieb seiner Fernwärmeauskopplung aufgenommen und bereits Leistungen von mehr als 20 Megawatt erzielt. Dabei wird Dampf aus dem Turbinenkreislauf ausgekoppelt, die Wärme über Wärmetauscher an das Umwälzwasser abgegeben und in das Fernwärmenetz der Stadtwerke Lünen eingespeist. So wird aus der Verbrennung von Kohle bei Volllast nicht nur 750 Megawatt elektrische Energie gewonnen, sondern bis zu 160 Megawatt thermische Energie zusätzlich sind technisch möglich. Der Ausnutzungsgrad des Kraftwerks stiege damit von 45,95 Prozent (ausschließlich elektrische Energiegewinnung) auf über 50 Prozent. In der Spitze werden 35 Megawatt Fernwärme in Zukunft allein von den Stadtwerken Lünen abgenommen. Gespräche mit weiteren möglichen Wärmeabnehmern sind im Gange.

„Zu einem der modernsten Steinkohlekraftwerke in Europa gehört es selbstverständlich dazu, dass wir auch Kraftwärmekopplung nutzen und damit wirklich alle Effizienzpotenziale der Anlage heben“, erklärt Stefan Paul, Geschäftsführer des Trianel Kohlekraftwerks Lünen.

Die Auskopplung der Fernwärme für die Stadtwerke Lünen erfolgt über die Wärmetauscheranlagen auf dem Kraftwerksgelände. Die Wärmetauscher können sowohl mit Dampf aus dem normalen Kraftwerksprozess, als auch über Hilfsdampferzeuger beschickt werden. So kann selbst dann Fernwärme produziert werden, wenn das Kraftwerk nicht läuft.

Das Trianel Kohlekraftwerk Lünen wurde von 2008 bis 2013 am Lüner Stummhafen errichtet und nahm 2014 den Regelbetrieb auf. Mit einem elektrischen Wirkungsgrad von 45,95 Prozent ist es eines der modernsten und effizientesten Steinkohlekraftwerke in Europa. Im Oktober 2014 wurde es von der amerikanischen Fachzeitschrift „POWER magazine“ als „2014 Top Plant“ ausgezeichnet.

Quelle: 08. Dezember 2014, www.trianel.com


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