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windcomm schleswig-holstein e. V. (opm) - Innovationskraft der Windbranche stärken

windcomm schleswig-holstein e. V. informiert über neue Fördermöglichkeiten

Schleswig-Holstein hat sich für die kommenden Jahre die Stärkung seiner Innovationspotenziale und die Unterstützung der Energiewende zum Ziel gesetzt. Welche Projekte der Windkraft-Branche in diese Förderkulisse passen, darüber informierten sich 50 Mitglieder des Branchenclusters windcomm schleswig-holstein e. V. beim dritten Stammtisch des Vereins. Er fand im NordseeCongressCentrum (NCC) in Husum statt. Mitglieder im windcomm schleswig-holstein e. V. sind 94 Windkraft-Unternehmen aus Norddeutschland.

„Windkraft-Unternehmen können sich im Rahmen des Landesprogramms Wirtschaft vor allem um Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bewerben, wenn sie Forschungs-, Entwicklungs- oder Demonstrationsprojekte im Bereich der Produktion, Verteilung und Speicherung von erneuerbaren Energien oder Umweltinnovation realisieren wollen“, berichtete Rüdiger Balduhn, Leiter der EFRE-Verwaltungsbehörde beim schleswig-holsteinischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie. Sven-Olaf Salow von der Projektgesellschaft Norderelbe erläuterte das gesonderte Verfahren für das neue Förderangebot „Integrierte Territoriale Investitionen Tourismus- und Energiekompetenzregion Westküste“ (ITI Westküste). „Wer eine Projektidee hat, die zu den beiden Leitthemen der ITI Westküste - erneuerbare Energien und Energieeffizienz und ressourcenschonender Tourismus – passt, muss zunächst im Rahmen der ersten Wettbewerbsphase bis 31. März 2015 eine Konzeptskizze einreichen. Nach einer Vorauswahl werden dann in der zweiten Phase die Konzepte weiter ausgearbeitet.“

Renate Duggen, Vorsitzende des windcomm schleswig-holstein e. V., lobte dieses Instrument zur Stärkung der kleinen und mittleren Unternehmen. „Nach den Kürzungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz wurde es Zeit für ein Signal, dass die Erneuerbaren-Branche gestärkt wird. Auf Bundesebene vermissen wir so ein Signal noch.“ Sie bezog sich damit auf die Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums, die Höhe der Vergütungen für Strom aus erneuerbaren Quellen ab 2017 über Ausschreibungen festzulegen. Dadurch werde die Branche erneut verunsichert. „Investitionen bleiben aus, Arbeitsplätze werden nicht geschaffen oder fallen im schlimmsten Fall sogar ganz weg.“ Damit sprach Renate Duggen die Befürchtungen vieler Windkraft-Firmen aus. windcomm setzt sich dafür ein, zunächst eine Testphase für Ausschreibungen einzuführen.

Die Teilnehmer des windcomm-Stammtisches hatten während der Veranstaltung Gelegenheit zu einem Blick hinter die Bühne der Kongresshalle und zu einem Rundgang über das Messegelände, das im September 2015 Schauplatz der neu konzipierten HUSUM Wind wird. „Wir konzentrieren uns jetzt auf den mittelständisch geprägten, deutschsprachigen Markt“, erklärte Peter Becker, Geschäftsführer der Husum Messe & Congress. „Selbst die Manager der großen Windkraftanlagen-Hersteller haben es mir bestätigt: Wer die Planer und Service-Dienstleister treffen will, kommt nach Husum.“

Mit Rotor Rope war eine Firma vertreten, die bereits ihren Standanteil am Schleswig-Holstein-Stand für die HUSUM Wind 2015 gebucht hat. Sie stellte eine technische Innovation vor, die den Austritt von Getriebeöl oder Hydrauliköl aus der Anlage verhindert. Die Entwicklung dieses Systems wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert.

Quelle: 28. November 2014, www.windcomm.de


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