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Bundesverband WindEnergie e.V. (opm) - NRW: Ziel des Koalitionsvertrages nicht strecken sondern umsetzen

„Die Windenergiebranche hat sich über das im rot-grünen Koalitionsvertrag von 2012 gesteckte Ziel, 2020 einen Anteil von 15 % Windstrom zu erreichen, gefreut. Dies war ein wichtiges und deutliches Signal des Aufbruchs. Bisher haben wir die dafür erforderlichen Zubauzahlen noch nicht erreicht. Dies sollte allerdings kein Grund sein, jetzt die Zielvorgaben des Koalitionsvertrages einfach zeitlich zu strecken“, machte Klaus Schulze Langenhorst Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) und Landesvorsitzender des BWE Nordrhein-Westfalen anlässlich der Eröffnung der 3. Windenergietage in Bad Driburg deutlich.

„Wir können in NRW den Wandel vom Kohleland zum regenerativen Bundesland meistern. Dafür braucht es stabile Rahmenbedingungen in Bund und Land. Auf Bundesebene ist das neue EEG eine deutliche Herausforderung für Projekte im Binnenland. Auf Landesebene sind die Leitfäden ‚Windenergie im Wald‘ und ‚Windenergie und Artenschutz‘ wichtige und richtige Handlungsrahmen. Um aber spürbare Impulse zu erreichen, brauchen wir dringend den seit gut einem Jahr angekündigten und längst überfälligen überarbeiteten Windenergieerlass sowie die zeitnahe Verabschiedung des neuen Landesentwicklungsplans. Beides würde den Regionalplanungsbehörden und gerade auch den Kommunen die erforderliche Rückendeckung für eigene Planungen verschaffen. Klar ist: NRW darf jetzt nicht noch mehr Zeit verstreichen lassen. Denn mit den durch den Bund angekündigten Ausschreibungen für Erneuerbare Energien-Anlagen  drohen neue Unsicherheiten, die einen nachhaltigen Ausbau in Frage stellen können. Deshalb ist Eile geboten.

Gleichzeitig wünschen wir uns, dass die Landesregierung in den Verhandlungen mit dem Bund deutlich die Landesinteressen artikuliert. Mit Blick auf Ausschreibungen heißt dies vor allem: Es muss ein Weg gefunden werden, der eine breite Akteursvielfalt  mit interessanten Beteiligungsmodellen aufrechterhält und den regionalen Zubau über ganz NRW ermöglicht. Nur so sichern wir die Akzeptanz für die Energiewende und können deren wirtschaftliches Potenzial erschließen“, so Klaus Schulze Langenhorst.

Quelle: 27. November 2014, www.wind-energie.de


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