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Klartext: Sonderausgabe des ECOreporter.de-Magazins zur "Windenergie"

Die Spiegel-Titelgeschichte "Der Windmühlenwahn" hat vor wenigen Wochen viel Staub aufgewirbelt. Die Redaktion von ECOreporter.de möchte nun einen klaren Blick darauf eröffnen, was es mit dem Ausbau der Windkraft auf sich hat. In einer aktuellen Sonderausgabe ihres Online-Magazines beleuchtet sie verschiedenste Aspekte des Themas "Windenergie" sowie der Berichterstattung darüber.

So erläutert Hans Leyendecker, früher einer der Spiegel-Star-Reporter, der etliche Skandale enthüllte und mittlerweile für die Süddeutsche Zeitung schreibt, gegenüber ECOreporter.de: "Die Titelgeschichte ist das Aushängeschild, mit ihr wird das Magazin verkauft. Eine Titelgeschichte "Windkraft - die große Alternative", setzt sich als Thema am Kiosk einfach nicht durch!" Da sei die Windmühlenwahn-Story mit ihrer Aussage "Windräder sind ein großes Ärgernis" viel interessanter, meint Leyendecker. Vor allem bei der derzeitigen politischen Machtkonstellationen. Sind also nicht Aufklärung und Information das Kriterium für eine gute Titelgeschichte, sondern einzig die Umsätze durch eine hohe verkaufte Auflage?

Weiter enthält die Sonderausgabe von ECOreporter.de den im Spiegel nicht veröffentlichten Artikel "Machtkampf um den Energiemix" des Redakteurs Harald Schumann. Ortwin Renn, Professor für Technik- und Umweltsoziologie am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart, erläutert darin das manchmal widersprüchliche Verhalten von Windkraftgegnern. Ihr innerer Widerspruch drücke sich etwa in den Umfragen über Windenergie aus: Die meisten stimmten grundsätzlich für die Förderung der Windenergie (risikobezogene Komponente), lehnten aber einen Bau vor ihrer Haustür ab (situationsbezogene Komponente).

Ferner deckt das Online-Magazin Hintergründe über die Anwälte von Anti-Windkraft-Initiativen auf, stellt das wirtschaftliche Potential der erneuerbaren Energien vor, ihre Bedeutung für den Klimaschutz, wirft einen Blick in die Zukunft der Energieversorgung und behandelt die Frage ihrer Generationengerechtigkeit.
Aufgrund der Vielzahl der Artikel und der damit verbundenen Datenmenge erscheint die Sonderausgabe in zwei Teilen. Bereits eingetragene Abonnenten erhalten beide Ausgaben automatisch zugesandt. Die übrigen Interessenten können das kostenlose ECOreporter.de-Magazin bestellen, indem Sie eine Mail schicken an info@ecoreporter.de (bitte mit Adressangaben).

Teil 1: http://www.ecoreporter.de/upload/ECO_MAG_3_04_Teil1_OD.pdf

Teil 2: http://www.ecoreporter.de/upload/ECO_MAG_3_04_Teil2_OD.pdf

Quelle: ECOreporter, 12. Mai 2004