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Erneuerbare legen zu

Nach einer neuen Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan können erneuerbare Energieträger potenziell gegen fossile Brennstoffe konkurrieren oder sie künftig sogar ganz ersetzen.

Statt sie als Bedrohung zu betrachten, würden Ölgesellschaften derzeit ihre Basis um Technologien zur Nutzung von Solar-, Wind- und Wasserstoff-Energie erweitern. Daneben seien Forschungen zu Geothermie, Biomase und Wellenkraftwerken in vollem Gang.

Hauptziel sei die Verringerung der Abhängigkeit Europas von Ölimporten. Die Zahl der laufenden Projekte lasse vermuten, dass Erneuerbare in Zukunft eine weitaus dominantere Rolle spielen werden als bisher, so die Studie.

Im "Clean Urban Transport for Europe"-Projekt (CUTE) testen neun europäische Metropolen in sieben Ländern zwei Jahre lang die Alltagstauglichkeit wasserstoffbetriebener Autobusse. Bedeutendste Entwicklung bei Windenergie sei die neue 3-MW-Anlage V90 von Vestas.

Bei Wellenkraftwerken sei das Gezeitenkraftwerks "TiDel" von SMD Hydrovision erfolgreich getestet worden. Die innovativste Technologie bei Geothermie sei das Hot-Dry-Rock-Verfahren, ein Pilotkraftwerk dazu stehe in Soultz im Elsass.

Weil bei der Herstellung photovoltaischer Zellen Nanomaterialien zum Einsatz kommen, habe sich die Effizienz der Solarenergie erhöht. Am niederländischen Energy Research Centre würden Solarzellen mit bis zu 21% Wirkungsgrad entwickelt.


Quelle: www.energienetz.de; 2. August 2004