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Stadtwerke Konstanz GmbH (opm) - Stadtwerke Konstanz verlegen Hochspannungsleitung unter dem Seerhein

Die Stadtwerke Konstanz erweitern ihr Verteilnetz: Eine neue Hochspannungsleitung (110kV) wird unterhalb des Seerheins zwischen Tägermoos und Bleiche verlegt. „Ziel der Maßnahme ist es, die elektrische Versorgung in Konstanz noch sicherer zu machen", erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Kuno Werner.

Die Stadtwerke erhalten ihren Starkstrom von zwei Versorgern. Um die elektrische Energie in der Stadt zu transportieren, haben die Stadtwerke Konstanz ein eigenes 110kV-Netz sowie mehrere Umspannwerke. Mit der neuen Leitung werden alle Umspannwerke in einer Ringstruktur an die beiden speisenden Vorversorger angebunden. „Durch das entstehende Ringnetz gibt es im Fall einer Störung die Möglichkeit, die Fehlerstelle durch Umschaltungen zu umgehen. Entscheidend beim neuen Konzept ist, dass durch den Ausfall einer Kabelstrecke dennoch alle Umspannwerke uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Damit wird die Versorgung für die Konstanzer Bürger nochmals etwas sicherer", sagt Michael Müller, Geschäftsbereichsleiter Energienetze.

Jürgen Fluck, Abteilungsleiter im Bereich Strom, hat das Projekt geplant: „Das neue Kabel wird vom Betriebsgelände der Stadtwerke bis zum Umspannwerk Tägerwilen reichen. Hierzu muss auf einem Teilstück der Seerhein gekreuzt werden." Derzeit werden die Leerrohre zur späteren Aufnahme des Kabels in etwa 15 Metern unterhalb des Seegrunds im Bereich Schänzle verlegt. Die Gesamtlänge beläuft sich auf 580 Meter. Mittels eines Spülbohrverfahrens wird zunächst ein unterirdischer Kanal gebohrt. Beim Rückzug des Bohrers werden Leerrohre eingezogen, in die später Leitungen für Strom verlegt werden. Die Firma Max Wild aus Berkheim sowie die Schweizer Firma Schenk AG führen die Arbeiten im Auftrag der Stadtwerke aus.

Die Stadtwerke Konstanz investieren in den Erhalt und die Erneuerung der Leitungsnetze: „Das ist ein zentrales Thema der Stadtwerke. Die Infrastruktur ist letztlich Basis für das Handeln des Unternehmens in der Zukunft", so Kuno Werner. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den Schweizern: So beziehen die Stadtwerke seit 100 Jahren Strom des Energieversorgers axpo. Über das Umspannwerk Tägerwilen, das auf Schweizer Hoheitsgebiet liegt, wird der Strom aus dem Nachbarland ins Konstanzer Versorgungsnetz eingespeist.

Quelle: 25. November 2014, stadtwerke.konstanz.de


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