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Bundesverband WindEnergie e.V. (opm) - Zweites Berliner Windrad geht in Betrieb

Bundeshauptstadt kann größeren Beitrag zur Energiewende leisten.

„Die Bundeshauptstadt kann noch mehr tun, um die Energiewende voranzubringen. Ich wünsche mir von der Berliner Politik ambitioniertere Ziele und eine stärkere Kooperation mit Brandenburg“, so Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie anlässlich der heutigen Inbetriebnahme der zweiten Windkraftanlage auf dem Gebiet der Bundeshauptstadt.

Im Beisein von Staatssekretärin Iris Gleicke vom Bundeswirtschaftsministerium und Bezirksbürgermeister Herrn Matthias Köhne wurde heute die 186 Meter hohe Windkraftanlage im Bezirk Pankow, unmittelbar an der Grenze zu Brandenburg in Betrieb genommen. Mit einem Rotordurchmesser von 82 Metern kann es eine elektrische Leistung von 2.300 kW aus der Kraft des Windes erzeugen. Erwartet wird eine jährliche Einspeisung von fünf Millionen Kilowattstunden. Damit kann die Anlage mehr als 1500 Vierpersonenhaushalte versorgen. Initiator und Betreiber der Anlage ist – wie beim ersten Berliner Windrad – die NEB Neue Energie Berlin GmbH & Co. KG. Investiert wurden 3,4 Millionen Euro.

Berlin hinkt bei der Nutzung der Erneuerbaren Energien nach wie vor selbst anderen Stadtstaaten hinterher. Bei der Nutzung der Fotovoltaik gibt es sicher noch erhebliche Reserven. Bei Windenergie wäre eine Ausweitung innerhalb der Landesgrenzen entlang der Autobahnen und Bahntrassen möglich. Laut eines Konzepts der Berliner Stadtgüter, die die landeseigenen Flächen verwalten, ist die Versorgung von 114.000 Berliner Haushalten mit Windenergie machbar. Ungeachtet des großen Zuspruchs, ist die Realisierung bislang kaum vorangekommen. Auch die Diskussion um den Aufbau eines Stadtwerkes, welches nach dem Stadtwerke-Gesetz die Berliner u.a. mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgen soll, steckt bisher fest.

„Ausdrücklich unterstützen wir das Konzept für ein „klimaneutrales Berlin“ mit dem 80-Prozent-Ziel  Erneuerbare Energien bei Strom, Wärme und Mobilität bis 2050. Wir wünschen uns von der Berliner Politik mehr Mut und ein deutliches Zugehen auf das wichtige Windenergieland Brandenburg. Gemeinsam könnte die Region Berlin-Brandenburg zeigen, dass die Versorgung einer Großstadt mit Erneuerbaren Energien organisierbar ist. Windstrom aus Brandenburg kann dabei eine bedeutende Rolle spielen“, so Jan Hinrich Glahr.

Quelle: 20. November 2014, www.wind-energie.de


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