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Aus dem greenValue Newsletter - Notwendigkeit einer reduzierten Kohleverstromung für das Erreichen des Klimaschutzzieles

Nachstehend finden Sie einen redaktionellen Auszug aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe November 2014. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx  an.

Analysen verschiedener Studien der Agora Energiewende verdeutlichen, dass die Emissionen um 50 Millionen Tonnen Kohlendioxid jährlich gesenkt werden müssen. Deutschland muss insbesondere die Verstromung von Stein- und Braunkohle deutlich reduzieren um sein Klimaschutzziel zu erreichen. Laut der Bundesregierung soll bis 2020 30 Prozent weniger Treibhausgase ausgestoßen werden als noch 1990. Laut einem Hintergrundpapier des Berliner Denk- und Politiklabors, sind die Bemühungen in den Bereichen Verkehr und Gebäudesanierung nicht ausreichend um die Klimaschutzlücke zu schließen. Folgt man den Analysen müssen bis 2020 jedes Jahr die Emissionen um ca. 200 Millionen Tonnen Kohlendioxid im Vergleich zu 2013 sinken. Etwa die Hälfte (114 Millionen Tonnen) sind durch bisherige Pläne, vor allem im Bereich Erneuerbare Energien gesichert. Somit bleiben 87 Millionen Tonnen die noch nicht gedeckt sind. Laut Dr. Patrick Graichen, Direktor der Agora Energiewende, ließen sich rund 50 Millionen Tonnen allein mit der Verminderung der Kohleverstromung vermeiden. Zudem sieht er Möglichkeiten zur Schließung der Klimaschutzlücke in der Erhöhung des CO2-Preises, der Reduktion des Stromverbrauchs und der Stilllegung einzelner Kraftwerksblöcke.

Quelle: greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe November 2014.