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Bundesverband WindEnergie e.V (opm) - Brandenburgs Landespolitik kann mutig den Wandel gestalten

„DIW Econ hat herausgearbeitet, dass allein die sich dynamisch entwickelnde Windbranche in Brandenburg für eine Wirtschaftsleistung in Höhe von jährlich fast 995,3 Millionen Euro und 5.360 Erwerbstätigen steht. Dabei nimmt Brandenburg bereits heute in der gesamten Breite an der Wertschöpfung der wachsenden Windbranche teil.

Wir haben Hersteller, Zulieferer, Serviceunternehmen, Projektierer, Gutachter und Betreiber bei uns im Land. Bürgerinnen und Bürger und vor allem Gemeinden profitieren direkt von der Errichtung neuer Anlagen. Eine mutig agierende Landespolitik kann mithelfen, dass in Brandenburg der Strukturwandel in der Energiewirtschaft zu einem wirtschafts- und beschäftigungspolitischen Erfolg wird“, so der Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), Jan Hinrich Glahr, anlässlich der Eröffnung der 23. Windenergietage in Potsdam.

„Die Landesregierung wird daran gemessen, wie sie Zukunftschancen erkennt und die Herausforderungen des Wandels anpackt. Mit dem angekündigten Rückzug von Vattenfall aus dem Braunkohle-Geschäft ist klar, dass die Erneuerbaren immer wichtiger werden. Wir bieten der Landespolitik unser Know-how an, um gemeinsam den Fahrplan in eine dezentrale Erneuerbare Energienwelt zu schreiben“, machte Jan Hinrich Glahr deutlich. „Die Landespolitik sollte sich dem Strukturwandel nicht entgegenstellen, sondern diesen flankieren. Der Koalitionsvertrag gibt dafür ausreichend Spielraum. Angesichts der Entwicklung rund um die Braunkohle benötigen wir von der Landesregierung einen strukturierten Übergangsprozess hin zu System- und Versorgungsverantwortung der Erneuerbaren Energien und ohne weitere Investitionen in Kohlekraftwerke oder neue Tagebaue,“ forderte Jan Hinrich Glahr. 

Der Vizepräsident des BWE nutzte die Eröffnung der Spreewindtage um die Erneuerbaren Branchen zu einer stärkeren Zusammenarbeit aufzurufen. Es sei wichtig die Interessen der Teilbranchen zu bündeln und gegenüber Politik und Öffentlichkeit mit einer Stimme aufzutreten. Dies werde gerade mit Blick auf die ankündigte weitere EEG-Novelle, die Frage von Ausschreibungen und der Gestaltung des künftigen Energiemarktes unerlässlich sein.

„Die Erneuerbaren können selbstbewusst nach vorn schauen. Es ist klar, dass sich die Energiewende nicht mehr stoppen lässt. Dies sollte sich auch in der Verbändelandschaft abbilden. Gemeinsam können wir die Antworten zur Vernetzung von Strom, Wärme und Mobilität, zu Systemdienstleistungen, Speicher und Versorgungssicherheit besser geben“, so Jan Hinrich Glahr.

Quelle: 12. November 2014, www.wind-energie.de


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