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Bundesverband Windenergie e.V. (opm) - Signal des Aufbruchs für sächsische Energiepolitik

„Über 4.700 Arbeitsplätze im Freistaat Sachsen sind heute bereits durch Wind an Land gesichert, vor allem in der Zuliefererindustrie. Hier gibt es noch erhebliches Potenzial. Dies haben die Partner der neuen Landesregierung offenbar erkannt. Dafür sind wir als Branche dankbar. Mit der Koalitionsvereinbarung setzen CDU und SPD im Bereich der Energiepolitik ein Signal des Aufbruchs“, so der Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), Jan Hinrich Glahr, anlässlich des 18. Sächsischen Windenergietages in Leipzig.

„Jede Landesregierung wird daran gemessen, wie sie Zukunftschancen erkennt und anpackt. Nicht erst mit dem angekündigten Rückzug von Vattenfall aus dem Braunkohle-Geschäft ist klar, dass sich die Energiepolitik neue Standbeine suchen muss. Wir bieten unser Know-how an, um gemeinsam mit der Landesregierung den Übergang in eine dezentrale Erneuerbare Energienwelt zu gestalten“, kündigte Jan Hinrich Glahr an.

Daneben rief der Vizepräsident des BWE die Erneuerbaren Branchen zu einer stärkeren Zusammenarbeit auf. Es sei wichtig, die Interessen der Teilbranchen zu bündeln und gegenüber Politik und Öffentlichkeit mit einer Stimme aufzutreten. Dies werde gerade mit Blick auf die ankündigte weitere EEG-Novelle, die Frage von Ausschreibungen und der Gestaltung des künftigen Energiemarktes unerlässlich sein.

„Die Erneuerbaren können selbstbewusst nach vorn schauen. Es ist klar, dass sich die Energiewende nicht mehr stoppen lässt. Bisher liegt der Schwerpunkt der Erzeugung der preiswerten Windenergie im Norden. Angesichts ausgereifter Technik gilt es, die Potenziale im Binnenland besser zu nutzen. Der dezentrale Ausbau in allen Bundesländern ist Ziel unseres Verbandes“, so Jan Hinrich Glahr.

Quelle: 06. November 2014, www.wind-energie.de


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