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Phoenix Solar AG (opm) - Phoenix Solar AG legt Zahlen für die ersten neun Monate 2014 vor

- Umsatz bei 19,5 Mio. EUR (aus fortgeführten Bereichen 15,9 Mio. EUR) weiter unter den    Erwartungen
- Operatives Ergebnis (EBIT) dementsprechend auf - 5,7 Mio. EUR (aus fortgeführten Bereichen - 6,8 Mio. EUR) zurückgegangen
- Freier Auftragsbestand über 40 Mio. EUR, positiver Ausblick
- Negatives Konzerneigenkapital, Eigenkapitalquote der AG bei 14,8 Prozent

Die Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiertes, international tätiges Photovoltaik-Systemhaus, legt heute den Bericht über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2014 vor. Der Umsatz ging auf 19,5 Mio. EUR zurück (Q1-Q3/2013: 116,0 Mio. EUR) und blieb damit wie schon im ersten Halbjahr unter den Planungen. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf - 5,7 Mio. EUR (Q1-Q3/2013: - 1,6 Mio. EUR). Die nach der Veräußerung des europäischen O&M-Geschäfts fortgeführten Geschäftsbereiche erlösten 15,9 Mio. EUR (Q1-Q3/2013: 112,0 Mio. EUR). Die fortgeführten Aktivitäten erwirtschafteten hieraus ein EBIT von - 6,8 Mio. EUR (Q1-Q3/2013: - 3,1 Mio. EUR).

In Anbetracht des Geschäftsverlaufs der ersten neun Monate geht die Phoenix Solar AG nun davon aus, im laufenden Geschäftsjahres noch Umsatzerlöse in einem Korridor zwischen 45 Mio. EUR und 55 Mio. EUR (2013: EUR 141,2 Mio.) zu erzielen. Das EBIT wird im Bereich von – 3 Mio. EUR bis - 4 Mio. EUR erwartet (2013: EUR -1,4 Mio.).

Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten
Phoenix Solar erzielte in den ersten neun Monaten 2014 einen Konzernumsatz von 19,5 Mio. EUR (Q1-Q3/2013: 116,0 Mio. EUR), was einem Rückgang um 83,2 Prozent entspricht. Er resultiert im Wesentlichen aus erheblichen Verzögerungen bei geplanten Auftragseingängen in den USA. Die Umsätze der fortgeführten Geschäftsbereiche reduzierten sich in den ersten neun Monaten 2014 ebenfalls deutlich um 96,1 Mio. EUR oder 85,8Prozent auf 15,9 Mio. EUR. Sie verteilten sich zu 1,1Prozent auf das Inland (Q1-Q3/2013: 12,2Prozent) und zu 98,9Prozent auf das Ausland (Q1-Q3/2013: 87,8Prozent).

Auf das Segment Komponenten und Systeme entfielen in den ersten neun Monaten Umsätze in Höhe von 12,5 Mio. EUR (Q1-Q3/2013: 51,3 Mio. EUR), während der fortgeführte Teil des Segments Kraftwerke 3,4 Mio. (Q1-Q3/2013: 60,7 Mio. EUR) zum Konzernumsatz beitrug. Vom Gesamtumsatz der ersten neun Monate entfielen damit 78,4Prozent (Q1- Q3/2013: 45,8Prozent) auf das Segment Komponenten und Systeme, das Segment Kraftwerke in seinen fortgeführten Bereichen machte einen Anteil von 21,6Prozent (Q1-Q3/2013: 54,2Prozent) aus.

Das Konzern-EBIT betrug - 5,7 Mio. EUR (Q1-Q3/2013: - 1,6 Mio. EUR). In den fortgeführten Geschäftsbereichen belief es sich auf - 6,8 Mio. EUR (Q1-Q3/2013: - 3,1 Mio. EUR). Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) der fortgeführten Geschäftsbereiche verschlechterte sich auf -42,8 Prozent (Q1-Q3/2013: - 2,8 Prozent).

Nach Steuern ergab sich für die neun Monate 2014 ein auf die Aktionäre der Muttergesellschaft entfallendes Konzernergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche in Höhe von - 11,1 Mio. EUR (Q1-Q3/2013: - 8,5 Mio. EUR). Bezogen auf eine durchschnittliche Anzahl von 7.372.700 Aktien resultiert daraus ein unverwässertes Ergebnis je Aktie in Höhe von - 1,51 EUR (Q1-Q3/2013: - 1,15 EUR). In der Gesamtbetrachtung belief sich das auf die Aktionäre der Muttergesellschaft entfallende Konzernergebnis auf -1,40 EUR (Q1-Q3/2013: - 1,01 EUR).

Durch das negative Konzernperiodenergebnis in Höhe von 10,3 Mio. EUR fiel das Konzerneigenkapital mit einem Wert von - 2,0 Mio. EUR in den negativen Bereich (31. Dezember 2013: 7,5 Mio. EUR). Dementsprechend fällt auch die Eigenkapitalquote negativ aus mit einem Wert von - 4,0 Prozent (31. Dezember 2013: 11,0 Prozent). Da der Konzern selbst keine rechtlich eigenständige Gesellschaft darstellt, resultieren aus dem negativen Eigenkapital keine Bestandsrisiken für das Unternehmen. Rechtlich relevant ist ausschließlich das Eigenkapital der Phoenix Solar Aktiengesellschaft als der Muttergesellschaft des Phoenix Solar Konzerns. Dieses belief sich zum 30. September 2014 auf 8,7 Mio. EUR, was einer Eigenkapitalquote von 14,8 Prozent entspricht.

Zur Stabilität des Konzerns trägt auch bei, dass Phoenix Solar Anfang November einen Vertrag mit ihrem finanzierenden Bankenkonsortium abgeschlossen hat, durch den die bestehende Finanzierung bis zum 30. September 2016 verlängert wird. Die Finanzierung hat ein Volumen von insgesamt rund 116 Mio. EUR und setzt sich aus einem Konsortialkredit in Höhe von knapp 93 Mio. EUR sowie weiteren bilateralen Cash- und Avallinien zusammen.

Geschäftsentwicklung im dritten Quartal
Im dritten Quartal 2014 erzielte der Phoenix Solar Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 7,5 Mio. EUR (Q3/2013: 47,6 Mio. EUR), was einem Rückgang um 40,1 Mio. EUR, also 84,3 Prozent gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres entspricht. Aus fortgeführten Geschäftsbereichen wurden im dritten Quartal 2014 Umsatzerlöse in Höhe von 6,1 Mio. EUR (Q3/2013: 46,7 Mio. EUR) erzielt, was einem Rückgang um 40,6 Mio. EUR, also 86,8 Prozent, gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres entspricht. Von diesen Erlösen entfielen lediglich 0,7 Prozent (Q3/2013: 2,5 Prozent) auf das Inlandsgeschäft und 99,3 Prozent (Q3/2013: 97,5 Prozent) auf die Auslandsmärkte, die ausschließlich von unseren ausländischen Tochtergesellschaften bedient

Das EBIT lag im dritten Quartal 2014 bei - 2,3 Mio. EUR (Q3/2013: 2,2 Mio. EUR). Die fortgeführten Geschäftsbereiche erwirtschafteten ein EBIT von - 2,8 Mio. EUR (Q3/2013: 2,3 Mio. EUR).

Auftragsbestand zum Ende der ersten neun Monate
Zum 30. September 2014 summierte sich der Auftragsbestand auf 44,1 Mio. EUR (30. September 2013: 69,1 Mio. EUR) - eine Verringerung um 25,0 Mio. EUR beziehungsweise 36,2 Prozent gegenüber dem 30. September 2013. Das Segment Komponenten & Systeme verzeichnete einen Rückgang des Auftragsbestands auf 3,1 Mio. EUR (30. September 2013: 3,5 Mio. EUR). Im Segment Kraftwerke reduzierte sich der Auftragsbestand auf 41,0 Mio. EUR (30. September 2013: 65,6 Mio. EUR).

Der freie Auftragsbestand hingegen entwickelte sich erfreulich positiv. Da uns gegen Ende des dritten Quartals unter anderem ein Auftrag zur Errichtung einer PV-Anlage in den USA mit einer Nennleistung von 32,1 MWp erteilt wurde, stieg der um realisierte Umsätze reduzierte Auftragsbestand zum 30. September 2014 um 50,7 Prozent auf 41,0 Mio. EUR (30. September 2013: 27,2 Mio. EUR).

Ausblick
Die Phoenix Solar AG geht in Anbetracht des Geschäftsverlaufs der ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres, der vor allem von erheblichen Verzögerungen bei geplanten Auftragseingängen in den USA geprägt war, nicht mehr davon aus, die für das Geschäftsjahr 2014 zuletzt genannten Ziele erreichen zu können. Der Vorstand hat daher beschlossen, die Basisprognose für das Gesamtjahr 2014 zu senken, und geht davon aus, noch Umsatzerlöse in einem Korridor von 45 Mio. EUR bis 55 Mio. EUR zu erzielen und ein operatives Ergebnis vor Zinsen und

Steuern (EBIT) im Bereich von - 3 Mio. EUR bis - 4 Mio. EUR erwirtschaften zu können. Zuletzt waren Umsätze in Höhe von 70 Mio. EUR bis 100 Mio. EUR (2013: 141,2 Mio. EUR) und ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen 0 Mio. EUR und 3 Mio. EUR erwartet worden (2013: -1,4 Mio. EUR).

In dieser Prognose ist ein positiver Sondereffekt aus dem mit Wirkung zum 31. Oktober 2014 vollzogenen Verkauf des europäischen O&MGeschäfts ebenso enthalten wie Aufwendungen für weitere Restrukturierungsmaßnahmen aufgrund der Einstellung der neuen Geschäftsmodelle in Deutschland

Für das kommende Geschäftsjahr zeichnet sich schon aufgrund der bisher vorliegenden Aufträge wieder ein deutliches Umsatzwachstum und eine spürbare Ergebnisverbesserung ab.

Nachdem die Restrukturierung und Neuausrichtung der Gesellschaft mit dem Schwerpunkt auf das internationale Projektgeschäft abgeschlossen und die Finanzierung bis 30. September 2016 verlängert ist, hat der Vorstandsvorsitzende Dr. Bernd Köhler mitgeteilt, dass er seinen am 31. Dezember 2014 auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird.

„Wir sind auf unserem Wege trotz aller Widrigkeiten auch 2014 ein gutes Stück vorangekommen", erläutert er: "Jetzt erhalten wir für 2015 erste Aufträge, die einen Umfang erreichen können, wie wir ihn für 2014 geplant hatten. Der freie Auftragsbestand hat zum 30. September wieder die Marke von 40 Mio. EUR überschritten. Das ist ein Niveau, auf dem sich aufbauen lässt. Erneut hat sich gezeigt, dass die Entwicklung auch von unseren Banken verstanden und mitgetragen wird. Dass unsere Finanzierung in leicht modifizierter Form bis zum 30. September 2016 verlängert wurde, ist ein weiteres Zeichen dafür, dass eine neue Etappe vor Phoenix Solar liegt.“

Bericht über die ersten neun Monate 2014
Der Bericht über die ersten neun Monate 2014 erscheint heute, am 6. November 2014, in elektronischer Form und kann auf der Internetseite www.phoenixsolar-group.com unter der Rubrik Investor Relations, Finanzberichte, herunter geladen werden.

Quelle: 06. November 2014, www.phoenixsolar-group.com


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