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EnBW Energie Baden-Württemberg AG (opm) - EnBW bietet Windkraft-Beteiligungsmodell für Bürger an

17 Windparks in Baden-Württemberg und ganz Deutschland im Paket – EnBW will Erzeugungskapazitäten aus Festland-Windparks auf rund 1.000 Megawatt ausbauen

Mehr als 1,3 Millionen dezentrale, häufig privat betriebene Anlagen zur Energieerzeugung gibt es bereits in Deutschland – die Energiewende ist längst zu einer Mitmach-Bewegung geworden. Vor diesem Hintergrund bietet die EnBW Energie Baden-Württemberg AG jetzt erstmals ein einfaches Beteiligungsmodell über eine eigene Internet-Plattform an: Mit einer speziellen Geldanlage bei einer EnBW-Tochtergesellschaft kann man die Windkraftaktivitäten der EnBW unterstützen und sich die Chance auf eine Rendite von 2,5 Prozent über 7 Jahre sichern.

Privatanleger profitieren damit vom wirtschaftlichen Erfolg eines Pakets von Festland-Windparks, das mehrheitlich im Besitz von EnBW-Tochtergesellschaften ist. Es handelt sich um 17 Windparks mit einer installierten Leistung von insgesamt rund 156 Megawatt. Zwei davon liegen in Baden-Württemberg; die übrigen verteilen sich auf das Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen und Norddeutschland. Die meisten Parks wurden in den Jahren zwischen 2010 und 2012 in Betrieb genommen und haben ihre Zuverlässigkeit bereits unter Beweis gestellt.

„Wir möchten den Bürgern eine unkomplizierte Möglichkeit bieten, am Erfolg der erneuerbaren Energien teilzuhaben und zugleich die EnBW beim weiteren Ausbau zu unterstützen“, erklärt Ingo-Peter Voigt, Leiter Konzernfinanzen und Investor Relations der EnBW. Bis zum Jahr 2020 will die EnBW ihre Erzeugungskapazitäten aus Festland-Windparks auf rund 1.000 Megawatt erhöhen. Bislang wurden dabei vor allem Kommunen, Stadtwerke und Genossenschaften eingebunden, um Partner zu gewinnen und die Basis zu verbreitern – jetzt kommen die Bürger dazu. Insgesamt soll der Anteil erneuerbarer Energien am Erzeugungsmix der EnBW bis 2020 von heute 12 Prozent auf fast 40 Prozent mehr als verdreifacht werden.

Und so funktioniert das Modell: Auf der Internetplattform www.enbw.com/buergerbeteiligung gibt es zunächst ausführliche Informationen. Wer konkretes Interesse hat, meldet sich mit Namen und E-Mail-Adresse auf der Plattform an. Nach Bestätigung der Anmeldung stehen die Vertragsunterlagen zum Herunterladen und Sichten zur Verfügung und können zum Unterschreiben ausgedruckt werden. Wer eine Summe zwischen 1.000 und 10.000 Euro anlegen möchte, sendet der EnBW-Tochter den unterschriebenen Vertrag zu. Der tritt dann nach Prüfung, Gegenzeichnung und elektronischer Bereitstellung in Kraft, und die Zinsen von 2,5 Prozent p.a. fließen halbjährlich auf das Konto des Anlegers. Nach sieben Jahren, Ende November 2021, erfolgt die Rückzahlung des Anlagebetrags. Das Gesamtvolumen der Anlage ist auf 2 Millionen Euro gedeckelt; Zeichnungsbeginn ist der 20. Oktober 2014.

Das Modell ist als „Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt“ ausgestaltet. Es zählt damit zu den sogenannten hybriden Finanzierungsformen, vergleichbar mit Genussrechten und stillen Beteiligungen. Damit verbunden ist das Risiko eines Verlusts der Anlage, falls die betroffene EnBW-Tochter zahlungsunfähig wird. Dieses Risiko entsteht, wenn auch die Muttergesellschaft EnBW AG ihren Verlustausgleichpflichten nicht nachkommt.

„Der EnBW-Konzern behält auf jeden Fall die Mehrheit der Anteile an diesem Windkraft-Paket, und auch Wartung und Betreuung der Anlagen durch uns sind langfristig vertraglich sichergestellt“, betont Ingo-Peter Voigt. Das jetzt online gestellte Angebot sieht das Unternehmen als Akzeptanztest. „Wir sammeln jetzt Erfahrungen. Wenn das Angebot gut angenommen wird, kann ich mir gut vorstellen, dass wir dieses Instrument ausbauen“.

Quelle: 21. Oktober 2014, www.enbw.com


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