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ABO Invest AG (opm) - ABO Invest sichert ersten Windpark in Finnland

- Haapajärvi (6,6 Megawatt) soll im zweiten Quartal 2015 ans Netz gehen

- ABO Invest erreicht Halbjahresziele

Beim Aufbau eines europäischen Windparkportfolios hat ABO Invest mit der Sicherung des Projekts Haapajärvi einen weiteren Meilenstein erreicht. Die zwei Anlagen mit zusammen 6,6 Megawatt Leistung sollen im zweiten Quartal 2015 in der finnischen Landschaft Nordösterbotten ans Netz gehen. Finnland wird dadurch nach Frankreich, Irland und Deutschland das vierte Land, in dem ABO Invest Strom aus Windkraft produziert. Die regionale Verteilung der Anlagen und damit die Streuung des unternehmerischen Risikos zählen zu den Zielen der Geschäftsleitung.

Der heute veröffentlichte Halbjahresabschluss bestätigt die planmäßige Geschäftsentwicklung der ABO Invest. 39 Windenergieanlagen und eine Biogasanlage haben zwischen Januar und Juni 2014 rund 108 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt  – 13 Millionen Kilowattstunden (und damit 14 Prozent) mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die neuen Windparks Clamecy, Escamps und Framersheim waren im ersten Halbjahr 2013 noch nicht errichtet. Der Umsatz des ABO Invest-Konzerns ist vor allem durch diese Inbetriebnahmen auf 9,9 Millionen Euro gestiegen. Das entspricht einem Wachstum von rund 16 Prozent (bereinigt um den Umsatzanteil der Minderheitengesellschafter). Auch die inflationsbedingte Anhebung der Vergütung in Irland und Frankreich sowie Mehreinnahmen aus der Direktvermarktung haben zur Umsatzsteigerung beigetragen.

Mit der regionalen Streuung der Windparks wächst die Wahrscheinlichkeit, die prognostizierten Stromerträge zu erreichen. Wie auch in den Vorjahren bestätigen die Ertragsdaten der ABO Invest für das erste Halbjahr 2014 diese Regel. Während der Windpark Cuq von einem windstarken Halbjahr im Südwesten Frankreichs profitierte und die Prognose um 15 Prozent übertraf, blieben andere Windparks ebenso deutlich hinter den Erwartungen zurück. In Summe hat das Portfolio die erwartete Strommenge annähernd erreicht (rund -2 Prozent). Die Stromproduktion ist im Internet nachvollziehbar: http://www.buergerwindaktie.de/portfolio/windpark-cuq.html

Das Konzernergebnis nach Steuern beträgt für die erste Jahreshälfte 2014 rund -1 Million Euro; im ersten Halbjahr 2013 waren es noch rund -0,7 Millionen Euro. Das höhere Periodendefizit entspricht den Erwartungen und folgt aus den planmäßigen Anfangsverlusten der in Betrieb genommenen Windparks. Aufgrund der hohen Zinsverpflichtungen und Abschreibungen erwirtschaften Windparks in den ersten Betriebsjahren üblicherweise bilanzielle Verluste. So wird der ABO Invest-Konzern planmäßig erst in einigen Jahren Gewinne ausweisen.

„Für den dauerhaften Erfolg des Unternehmens entscheidend ist, dass sich über einen längeren Zeitraum die Ertragserwartungen aus der Stromproduktion erfüllen“, sagt Vorstand Dr. Jochen Ahn. Seit Gründung der ABO Invest 2010 hat das Portfolio in jedem Jahr die Erwartungen zumindest annähernd erfüllt. 2011 lag die Stromproduktion 5 Prozent über Plan, 2012 wurde die Prognose um 1 Prozent verfehlt, 2013 war die Produktion 1,5 Prozent niedriger als erwartet. „Das Konzept der Risikodiversifizierung durch breite regionale Streuung bewährt sich“, erklärt Dr. Ahn.

Die Bilanzsumme des ABO Invest-Konzerns ist im vergangenen Halbjahr um rund drei Millionen Euro auf nunmehr rund 162,5 Millionen Euro gewachsen. Mit dem Erwerb der im Bau befindlichen französischen Projekte Saint Nicolas-des-Biefs und Couffé sowie des saarländischen Bestandsparks Losheim investierte ABO Invest im ersten Halbjahr 2014 weitere rund 13,5 Millionen Euro in das Anlagevermögen. Die Inbetriebnahme des Windparks Couffé (10 Megawatt, Departement Loire-Atlantique) ist für Dezember 2014 geplant. Saint Nicolas (14 Megawatt, Auvergne) soll im Frühjahr 2015 ans Netz gehen.

Quelle: 26. September 2014, www.buergerwindaktie.de


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