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Einfache Installation: Natursteinheizungen sorgen in Passivhäusern für behagliche Wärme

Steine können über einen langen Zeitraum Wärme speichern - jeder kennt das Gefühl, an einem Spätsommerabend die angenehme Wärmestrahlung von Hauswänden zu genießen, während die Luft schon lange abgekühlt ist. Dieses behagliche Gefühl lässt sich mit einer Natursteinheizung in die eigenen vier Wände holen, was besonders in einem Passivhaus eine ideale Ergänzung für besonders kalte Tage darstellt.

Zügige Wärmeabgabe

Bei einer Natursteinheizung handelt es sich um eine Kombination aus elektrischer Speicherheizung und Direktheizung. Das Steinelement wird aufgeheizt, wie dies auch bei einer Nachtspeicherheizung der Fall ist, die Wärmespeicherung erfolgt aber über einen nicht so langen Zeitraum. Stattdessen wird die Wärme unmittelbar wieder abgegeben. Die Speicherleistung der Natursteine ist also weitaus geringer als jene der Nachtspeicherheizung - im Wesentlichen ist die Natursteinheizung mit einem Kachelofen zu vergleichen. Dies gilt auch in Hinblick auf die Art der Wärmeentwicklung: Die Konvektionswärme, bei der Luftschichten gleichmäßig erwärmt werden, wird zumeist als besonders angenehm empfunden. Dadurch ist es möglich, schon bei vergleichsweise geringen Raumtemperaturen ein behagliches Gefühl zu erzeugen - was wiederum Energie spart.

Geringer Heizbedarf: Natursteinheizung ideal für Passivhäuser

Aus energetischer Sicht wäre ein ausschließliches Heizen mit Strom teuer. In einem Passivhaus kann eine Natursteinheizung aber eine ideale Ergänzung darstellen. Das Konzept eines solchen Passivhauses sieht ohnehin vor, auf eine Heizungsanlage zu verzichten. Die Installation einer teuren Öl- oder Gasheizung fällt damit in jedem Fall aus und wäre aufgrund der geringen, benötigten Heizleistung auch kaum wirtschaftlich zu betreiben. Die Natursteinheizung hat den Vorteil, dass sie in der Anschaffung relativ günstig ist. Zudem fällt der Installationsaufwand sehr gering aus - ein Anschluss an das 230-Volt-Stromnetz reicht vollkommen aus, was auch eine nachträgliche Montage problemlos möglich macht. Die Natursteinheizung spielt im Vergleich zur klassischen Elektroheizung, die Strahlungswärme erzeugt, auch im Design ihre Vorteile aus: Anders als ein eher störender, technischer Heizkollektor fügt sie sich ideal in das Raumdesign ein - besonders in Badezimmern liefert sie einen echten Blickfang.

Weil die Natursteinheizungen spritzwassergeschützt sind, ist eine Montage in Feuchträumen vollkommen unproblematisch. Vorteilhaft ist auch der Verzicht auf sichtbare Bedienelemente und Befestigung bei den meisten Natursteinheizungen: Durch einen Thermostat wird die Raumtemperatur gemessen, die Heizung schaltet sich bei der Unterschreitung eines zuvor eingestellten Schwellenwertes automatisch ein. Weiterhin integriert sich die Natursteinheizung auch in sehr kleinen Räumen perfekt: Der Wandabstand beträgt nur wenige Zentimeter, kleinere Heizkörper mit einer Heizleistung von einigen Hundert Watt haben zudem eine moderate Kantenlänge von nur rund einem halben Meter - damit wird Wohlfühlwärme auch in den kleinsten Raum gezaubert. Für ein Passivhaus stellt dieses Konzept die ideale Ergänzung für die ganz kalten Tage dar.

Weiterführende Links zum Thema Natursteinheizung:

Unterschiedliche Designmodelle vom Anbieter AEG Haustechnik

Fragen rund um die Montage

Kostenpunkte im Vergleich zu anderen Modellen