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juwi AG (opm) - Bauarbeiten am neuen juwi-Windpark Rothselberg (Pfalz) kommen gut voran

Vier Windräder gehen noch in diesem Jahr ans Netz / Ab 2015 werden insgesamt acht  Enercon E 101-Anlagen genug sauberen Strom für 20.000 Haushalte liefern

In der Pfalz kommt die Energiewende weiter voran. Auf der Gemarkung der 650-Einwohner-Gemeinde Rothselberg wird in den kommenden Monaten ein neuer Windpark mit insgesamt acht Anlagen und einer Gesamtleistung von 24 Megawatt entstehen. Die Fundament- und ein Teil der Turmbauarbeiten für den ersten Bauabschnitt sind abgeschlossen. Wenn das Wetter mitspielt, gehen vier moderne Windräder vom Typ Enercon E 101 noch in diesem Jahr ans Netz. Die restlichen Anlagen des Windparks werden ab Frühjahr 2015 sauberen Strom produzieren.

„Vom Anfang der Planungen an haben alle Projektbeteiligten gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet“, sagt juwi-Projektmanagerin Irina Hahn. Die Flächeneigentümer wurden zeitnah über den bevorstehenden Baubeginn informiert. Für Rückfragen der Flächeneigentümer oder z.B. Flurschäden auf den landwirtschaftlichen Flächen wurden die juwi Kontaktdaten bei Bürgermeister Rainer Mohr hinterlegt. Irina Hahn: „Alles in allem erreichen wir so eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung.“

Die verwendeten Windräder sind optimal auf die besonderen Verhältnisse dieses Standorts abgestimmt. Jede Anlage hat eine Nennleistung von drei Megawatt. Die rund 50 Meter langen Rotorblätter drehen sich in einer Nabenhöhe von 149 Metern. So wird der Wind optimal in Energie umgewandelt. Jahr für Jahr produzieren die Anlagen künftig mehr als 60 Millionen Kilowattstunden  sauberen Strom  –  genug zur Versorgung von fast 20.000 Haushalten.

Neben einer möglichst hohen Energieausbeute richten die juwi-Projektmanager ihr Augenmerk aber auch auf den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt. Insbesondere für die Fledermäuse wurde viel getan. Als präventive Schutzmaßnahme gelten für die Windräder während der ersten beiden Betriebsjahre strenge Abschaltregelungen. So müssen die Anlagen zwischen April und Oktober bei bestimmten Wetterbedingungen zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang komplett abgeschaltet werden. „Dies sind die bevorzugten Jagdzeiten der Fledermäuse“, erklärt Irina Hahn.

Ob derart strenge Schutzmaßnahmen auch langfristig nötig sind, wird ein umfangreiches Fledermausmonitoring klären. Dabei wird eine sogenannte „Horchbox“ am Maschinenhaus des Windrades angebracht, die alle Aktivitäten von Fledermäusen in dieser Höhe aufzeichnet. Die gesammelten Daten werden dann von Biologen ausgewertet.

Die vom Bürgermeister Mohr vorgeschlagenen Ausgleichsmaßnahmen zur Schaffung von Erlenklumpen und Schwarzbrachen in einem fast zwei Hektar großen, ortsnah an einem Natur- und Erlebnispfad liegenden Biotop bewirken nicht nur eine ökologische und landschaftsästhetische, sondern auch eine Aufwertung des Ortes, freut sich Rainer Mohr.

Eine weitere Besonderheit des Projektes ist die Kombination aus Neubau von modernen Windrädern, dem Ersatz alter Anlagen (Repowering) sowie dem Weiterbetrieb einiger Mühlen. Im ersten Bauabschnitt werden sechs alte Windräder abgebaut und durch vier leistungsstärkere ersetzt. Im nächsten Schritt werden vier weitere Anlagen hinzugebaut.  Drei Altanlagen bleiben weiter am Netz.

Quelle: 25. September 2014, www.juwi.de


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