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Einkunftartenübergreifende Verlustverrechnung nach aktuellem Gesetzesentwurf künftig nicht mehr möglich

Das Bundeskabinett hat am 4. Mai 2005 dem Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der steuerlichen Standortbedingungen zugestimmt. Das Gesetz ist im Bundesrat zustimmungspflichtig, also noch nicht in Kraft. Eine Zustimmung gilt als wahrscheinlich.

Nach diesem Gesetzesentwurf wäre die Verlusverrechnung aus Steuerstundungsmodellen (hierzu gehören auch die Erneuerbaren Energie Beteiligungen) künftig nicht mehr möglich. Verluste könnten nur noch innerhalb der gleichen Einkunftsquelle verrechnet werden, d.h. Verluste würden auf Ebene der Beteiligungsgeselschaft vorgetragen und mit künftigen Gewinnen verrechnet werden.

In der Folge wären die Ausschüttungen der ersten Beteiligungsjahre wie schon bisher steuerfrei, jedoch stünden diesen Kapitalrückflüssen keine Steuerlasten aus den zugewisenen Gewinnen gegenüber.

Nach Informationen des Bundesfinanzministeriums genießen Steuerpflichtige Vertrauensschutz, die vor dem 5. Mai 2005 einem Steuererstundungsmodell, dessen Außenvertrieb bereits vor dem 18. März 2005 begonnen hat, beigetreten sind.

Zu aktuellen Entwicklungen informieren Sie sich bitte beim Anbieter der Beteiligung, Ihrem Steuer- oder Finanzberater.

Aktuelle Informationen finden Sie auch unter www.bundesfinanzministerium.de.

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Daniel Kellermann