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Aus dem greenValue Newsletter - Grünes Geld für Energiegenossenschaften - bürgernah und regional

Nachstehend finden Sie einen redaktionellen Auszug aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe September 2014. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.

In den vergangenen Jahren wurden Energiegenossenschaften immer wichtiger beim Vorantreiben der Energiewende. Rund 900 gibt es unterdessen.

Bürger können sich einerseits gemeinsam und aktiv an der regionalen Energieerzeugung beteiligen. Andererseits werden die regionale Wirtschaft durch Aufträge und die Kommunen durch Gewerbesteuereinnahmen gefördert. Mögliche Geschäftsmodelle der Genossenschaften sind der Betrieb von Photovoltaik-und Windenergieanlagen, der Betrieb von Nahwärmenetzen bis hin zur Finanzierung von Bioenergiedörfern.

Neben Nachhaltigkeit steht die Mitbestimmung der Mitglieder an erster Stelle, denn demokratische Strukturen und Transparenz zeichnen Genossenschaften aus. Viele Genossenschaften gewähren pro Mitglied eine Stimme, auf die Anzahl der Genossenschaftsanteile kommt es dabei nicht an. Insgesamt gelten Beteiligungen an Genossenschaften als relativ sichere Geldanlage. Selbst Banken oder Wohnungsbaugesellschaften sind in Form von eingetragenen Genossenschaften organisiert. Dennoch, frei von Risiken ist eine Beteiligung nicht, denn Dividendenzahlungen können ausbleiben oder geringer ausfallen.

Oft werden Beteiligungen an Genossenschaften mit stillen Beteiligungskapital oder nachrangigen Darlehen kombiniert, die wiederum spezifische Chancen und Risiken aufweisen. Generell gilt: anders als bei klassischen Sparanlagen bei Kreditinstituten gibt es keine Einlagensicherung. Im Insolvenzfall ist ein Totalverlust des Kapitals nicht ausgeschlossen. Diesen Risiken stehen die wirtschaftlichen Chancen der Energieprojekte mit festen Dividenden und Gewinnbeteiligungen gegenüber.

Quelle: greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe September 2014.