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Aus dem greenValue Newsletter - Ein Jahr Kapitalanlagegesetzbuch

Laut Branchendienst SCOPE hatte sich das Emissionsvolumen geschlossener Fonds von 2012 auf 2013 halbiert. Gründe dafür waren zum größten Teil die allgemeine Unsicherheit und Veränderungen, welche die Einführung des KAGB nach sich ziehen sollte. Als Reaktion auf die neuen KAGB Anforderungen haben manche Initiatoren bei der BaFin eine eigene Kapitalverwaltungsgesellschaft beantragt. Nach Inkrafttreten des KAGB herrschte weiter Unsicherheit. Die Rechtsauffassung der BaFin und das KAGB waren weiterhin mit unvorhersehbaren Einflüssen verbunden. Einige Fonds rangen mit der BaFin, ob sie unter die gesetzlichen Regelungen des KAGB fallen. Viele Windparks beispielsweise sind nicht zwangsläufig befreit von den neuen Anforderungen des KAGB. Die Ziele des KAGB wurden nur teilweise erreicht. Geschlossene Fonds dürfen nur noch Gesellschaften auflegen, welche einer höheren Regulierung unterliegen. Einige Gesellschaften versuchen dieser Regulierung auszuweichen und wählen unregulierte Nischen, wie Genussrechte, Anleihen oder operativ tätige Unternehmensbeteiligungen. Angebote an regulierten, neuen Fonds ließen auf sich warten. Grund dafür war die sukzessive Genehmigung von Kapitalverwaltungsgesellschaften durch die BaFin. Initiatoren nutzen Übergangsregeln und können ihre Produkte noch nach altem Recht auflegen. Lediglich rund ein Zehntel der geschlossenen Fonds sind AIF. 33 neue geschlossene AIF können laut Branchenverband bsi dieses Jahr noch erwartet werden.

Quelle: greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe August 2014.