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ABO Wind AG (opm) - GGEW AG erwirbt neuen Windpark von der ABO Wind AG

- Erweiterung des interkommunalen Windparks Dittelsheim-Heßloch I in Rheinland-Pfalz
- GGEW baut Portfolio um drei Windkraftanlagen aus

Der südhessische Energieversorger GGEW AG hat sein Portfolio im Bereich Erneuerbare Energien mit dem Erwerb des zweiten und dritten Bauabschnitts einer Erweiterung eines Windparks in Rheinland-Pfalz ausgebaut.

„Die GGEW AG setzt bei der Energieerzeugung konsequent auf Windkraft und Photovoltaik. Wir haben hier schon vor Jahren die richtigen unternehmensstrategischen Weichenstellungen vorgenommen und nicht in Kohle- oder Gaskraftwerke investiert“, erklärt Dr. Peter Müller, Vorstand GGEW AG. Florian Grob, Leiter Erneuerbare Energien GGEW AG, betont: „Mit weiteren 10,1 Megawatt Leistung in unserem Portfolio unterstreichen wir unser kontinuierliches Wachstum in den regenerativen Erzeugungskapazitäten. Auch in Zukunft werden wir im Bereich Erneuerbare Energien weiter wachsen.“

Der neue Windpark, den die GGEW AG von der ABO Wind AG erworben hat, befindet sich in einer ausgewiesenen interkommunalen Windvorrangfläche ungefähr zwölf Kilometer östlich von Alzey im Rheinhessischen Tafel- und Hügelland in Dittelsheim-Heßloch. Er ergänzt den bereits bestehenden Windpark Dittelsheim-Heßloch I mit 14 Anlagen (Typ Enercon E-82), der ebenfalls von ABO Wind errichtet wurde.

Die drei neuen Windkraftanlagen vom Typ Senvion (ehemals: REpower) 3.4M befinden sich gerade im Bau. Nach Fertigstellung haben sie eine Nennleistung von jeweils 3.370 Kilowatt. Die Beton-Stahl-Hybridtürme haben eine Nabenhöhe von 128 Metern, der dreiflügelige Rotor hat einen Durchmesser von 104 Metern. Die Gesamthöhe beträgt 180 Meter. Der prognostizierte Jahresenergieertrag liegt bei rund 23,6 Millionen Kilowattstunden. Damit könnten rund 7.800 Haushalte mit klimafreundlichen Strom versorgt und über 14.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

Die Inbetriebnahme soll zum Jahreswechsel erfolgen. „Die Zusammenarbeit mit der GGEW, den Verantwortlichen vor Ort und den Flächenbesitzern funktioniert hervorragend“, betont Projektleiterin Corinna Heinz. Von den Einnahmen aus dem Windpark profitieren sowohl die Ortsgemeinde als auch die Grundstückseigentümer. Durch das entwickelte Pool-Konzept werden die Pachtzahlungen möglichst gerecht aufgeteilt. Erneuerbare Energien

Bereits seit 1999 erhalten GGEW-Kunden über die erste eigene Solaranlage ökologisch erzeugten Strom. Aktuell betreibt das Unternehmen zahlreiche Photovoltaikanlagen, u.a. eine PV-Freiflächenanlage in Alsbach-Hähnlein. Mit ihrem eigenen Windparkportfolio (GGEW WP Dittelsheim GmbH & Co. KG, GGEW WP Heßloch GmbH & Co. KG, GGEW WP Linden GmbH & Co. KG, GGEW WP Brünnstadt GmbH & Co. KG, e.n.o energy Standort 27 GmbH & Co. KG) betreibt das Unternehmen mehrere Windenergieanlagen selbst, und sie ist durch die WINDPOOL GmbH & Co. KG, die Energiegenossenschaft Starkenburg, die Energiegenossenschaft Odenwald sowie die Windpark Eppelsheim GmbH & Co. KG an mehreren Windparks und Windenergieanlagen in Deutschland beteiligt.

Die GGEW AG ist ein kommunales Unternehmen. Sie verteilt Strom, Gas und Wasser an ihre rund 140.000 Kunden. Sie betreibt das Basinus-Bad und den Badesee in Bensheim. Darüber hinaus ist sie in Bensheim, Alsbach-Hähnlein, Bickenbach, Zwingenberg, Lorsch und Lautertal für die Straßenbeleuchtung zuständig und rechnet im Auftrag der Kommunen Bensheim, Alsbach-Hähnlein und Bickenbach die Abwassergebühren ab. Aktionäre sind die Städte und Gemeinden Bensheim, Zwingenberg, Seeheim-Jugenheim, Bickenbach, Alsbach-Hähnlein und Lampertheim. Gemeinsam mit ihrem Beteiligungsunternehmen ENERGIERIED GmbH & Co. KG steht die GGEW AG für Versorgungssicherheit in Südhessen. Im Netzgebiet von GGEW AG und ENERGIERIED GmbH & Co. KG wohnen fast 200.000 Menschen. Zusammen ist das Stromnetz ca. 1.600 Kilometer, das Gasnetz ca. 630 Kilometer und das Wassernetz ca. 509 Kilometer lang. Die Internet-Adresse lautet: www.ggew.de.

Über ABO Wind: Das 1996 gegründete Unternehmen initiiert Windparkprojekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor und errichtet die Anlagen schlüsselfertig. ABO Wind hat bereits 460 Windenergieanlagen und sieben Biogasanlagen mit einer Nennleistung von rund 900 Megawatt ans Netz gebracht. Rund 300 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 200 Millionen Euro. Die Aktie (WKN 576002) notiert im Freiverkehr der Börse Düsseldorf.

Quelle: 21. August 2014, www.abo-wind.de.


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