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Siemens AG (opm) - Siemens erhält Auftrag für Windturbinen und Service bei Offshore-Windkraftwerk Sandbank

-72 Siemens-Windturbinen der G4-Produktplattform mit 288 Megawatt
-Richtungweisendes Servicekonzept mit benachbartem DanTysk-Projekt
-Gemeinsames Spezialschiff ermöglicht hocheffizienten Betrieb  

Siemens Energy hat von Vattenfall den Auftrag über 72 Offshore-Windturbinen des Typs SWT-4.0-130 für das Offshore-Windkraftwerk Sandbank erhalten. Das Projekt entsteht 90 Kilometer westlich der Insel Sylt in Wassertiefen zwischen 25 und 37 Metern im Bereich der Ausschließlichen Wirtschaftszone der deutschen Nordsee. Ein richtungsweisendes Servicekonzept wird aus der Nähe zum Offshore Windkraftwerk DanTysk Synergie schöpfen und durch gemeinsamen Betrieb beider Projekte die Wartungskosten senken. Vattenfall hat Siemens zunächst mit der Wartung der Sandbank-Anlagen über fünf Jahre beauftragt.

Ein speziell für diesen Einsatz konstruiertes Service Operation Vessel (SOV) steht im Mittelpunkt des Servicekonzepts. Das Spezialschiff mit Unterkünften und Werkstatt, das sowohl Techniker als auch Ersatzteile an Bord hat, wird nach der Inbetriebnahme auf See zwischen den beiden Windparks Position beziehen. Ein Hubschrauber sorgt für zusätzliche Einsatzbereitschaft, um unabhängig von Wetterbedingungen und Wellengang die Crew zwischen Land, SOV und Windenergieanlagen übersetzen zu können. Das im Aufbau bereits weit fortgeschrittene Windkraftwerk DanTysk liegt nur knapp 20 Kilometer entfernt und ist ebenfalls mit Siemens-Windturbinen der G4-Produktplattform ausgerüstet. Das SOV wird für die Windparks permanent einsatzbereit sein. Dank kurzer Anfahrtsstrecken sichert es eine hohe Verfügbarkeit beider Windkraftwerke. Die Folge ist ein besonders effizienter Betrieb.

Auch die Windturbinen leisten beim Sandbank-Projekt einen wesentlichen Beitrag zu höherer Effizienz und niedrigeren Kosten. Die bestellten Anlagen vom Typ Siemens SWT-4.0-130 repräsentieren die modernste Generation der Siemens-G4-Plattform. Sie verknüpfen die bewährte Technologie der weltweit meistgebauten Offshore-Windturbine – über 900 Einheiten der 3,6 Megawatt starken Anlage befinden sich in Betrieb – mit einer deutlich gesteigerten Leistung: Die neuen Anlagen leisten vier Megawatt bei vergleichbarem Wartungsaufwand. Darüber hinaus bietet der Rotor mit einem Durchmesser von 130 Metern einen optimalen Energieertrag bereits bei leichten und mittleren Windstärken. Die fortschrittlichen Rotorblätter tragen weiterhin zur Effizienz bei: Die Struktur der 63 Meter langen "Aeroelastic Blades" begegnet hohen Windlasten mit Flexibilität. So lassen sie sich im Vergleich zu konventionellen Rotorblättern mit bis zu 20 Prozent reduzierter Masse fertigen. Sandbank wird nach seiner Inbetriebnahme Ende 2016 einer der weltweit modernsten Offshore-Windparks sein. Der Baubeginn ist für Sommer 2015 vorgesehen.

"Wir freuen uns, gemeinsam mit Vattenfall ein weiteres Offshore-Großprojekt realisieren zu können und hier erneut unsere Erfahrungen einzubringen", sagt Markus Tacke, CEO der Wind Power Division von Siemens Energy. "Dank Vattenfalls Expertise bei Bau und Betrieb und unserer Innovationen in Technik und Service wird Sandbank unterstreichen, dass die Kostensenkung beim Offshore-Windstrom vorankommt."

"Das Projekt Sandbank ist ein weiterer Beleg für unsere Strategie, Wachstum konsequent auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu fokussieren", sagt Gunnar Groebler, Chef der Business Unit Renewables in der Regionaleinheit Continental / UK bei Vattenfall. "Wir können Offshore und sehen darin einen wesentlichen Baustein für das Gelingen der Energiewende in Deutschland. Wir freuen uns deshalb, erneut Siemens als erfahrenen Partner beim Bau der Windturbinen an Bord zu haben", so Groebler weiter.

Windenergie und der dazugehörige Service sind Teil des Siemens-Umweltportfolios. Rund 43 Prozent des Konzernumsatzes entfallen auf grüne Produkte und Lösungen. Das macht Siemens zu einem der weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie.

Quelle: 11. August 2014, www.siemens.com


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