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Daldrup & Söhne AG (opm) - Daldrup & Söhne AG kurz vor Betrieb von zwei Geothermiekraftwerken

- Daldrup wird unabhängiger, mittelständischer Energieversorger

- 3. Kraftwerksprojekt in fortgeschrittener Planungsphase

- EEG Novelle unterstützt junge Geothermie-Branche

Die Inbetriebnahme von voraussichtlich zwei Geothermiekraftwerken noch in diesem Jahr wird das Geschäftsmodell der Daldrup & Söhne AG (ISIN DE0007830572) bestätigen und nachhaltig stärken. Die Phase der langwierigen Genehmigungen und der von dritter Seite immer wieder verzögerten Fertigstellung am Kraftwerksstandort Taufkirchen und der Wiederinbetriebnahme des Kraftwerks Landau nach einer fremdverschuldeten Leckage ist dann beendet. Daldrup unterstreicht mit dem schlüsselfertigen Bau von Tiefengeothermie-Kraftwerksprojekten und der Instandsetzung der Bohrung in Landau seine technische Bohr- und Anlagen-Kompetenz auch für komplexe Tiefengeothermie-Kraftwerke. Die Daldrup & Söhne AG steht damit auch im Hinblick auf Umsatz und Ertrag vor einem qualitativen Sprung voran. Das zum 1. August 2014 in Kraft tretende novellierte Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) schafft zudem endlich stabile Rahmenbedingungen für die noch junge Geothermie-Branche. Bis 2018 wird die Grund-Einspeisevergütung für Neuanlagen 25,2 ct/kWh betragen. Eine Mengensteuerung wie bei Wind und Solar ist nicht vorgesehen. Von der Politik wird die Rolle der Geothermie wegen ihrer Grundlastfähigkeit, Steuer- und Regelbarkeit zunehmend anerkannt und positiv begleitet. Das weckt auch auf Investorenseite wieder ein steigendes Interesse insbesondere an größeren Geothermiekraftwerksprojekten.

Zu den stabilen Rahmenbedingungen des EEG sagt der Vorstandsvorsitzender Josef Daldrup: „Die Anfragen und Ausschreibungen zu Geothermie-Projekten nehmen wieder deutlich zu. Einige größere Projekte stehen vor dem Abschluss. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit dem Betrieb von Taufkirchen und Landau positive Impulse bei Investoren für die Erzeugung von regenerativem Strom und Fernwärme aus Geothermie setzen können. Die Regelbarkeit, Klimafreundlichkeit und die langfristige Wirtschaftlichkeit der Geothermie liefern die besten Argumente.“

Mit dem Erwerb des Geothermiekraftwerks Landau in der Pfalz in den Jahren 2013 und 2014 besitzt die Daldrup-Gruppe ihr erstes produktionsfähiges Kraftwerk. Es ist vorgesehen, das Kraftwerk nach der bereits laufenden Behebung der durch eine langjährig bestehende Leckage entstandenen Schäden in der Bohrung - im Spätsommer 2014 wieder in Betrieb zu nehmen. Das Kraftwerk produzierte im Jahr 2013 rund 15.300 MWh Strom und 7.000 MWh Fernwärme bei einer Verfügbarkeit von 98,4 %. Die EEG-Einspeisevergütung für den regenerativen Strom beträgt 19 ct/kWh, zuzüglich einem EEG-Wärmebonus in Höhe von 3 ct/kWh.

Ende diesen Jahres wird das Geothermiekraftwerk Taufkirchen nach einer vierjährigen Genehmigungs-, Bohr- und Bauphase erstmals in Betrieb gesetzt. Es ist das erste Tiefengeothermie-Kraftwerksprojekt, das die Daldrup-Gruppe entlang ihrer Wertschöpfungskette von der Machbarkeitsstudie bis zum Energie-Contracting und Kraftwerksbetrieb realisiert. Der Konzern hält über sein 75 prozentiges Tochterunternehmen Geysir Europe rund 39% der Anteile an der Kraftwerks-Projektgesellschaft. Weitere Gesellschafter sind die Schweizer Axpo Power AG und die Gemeindewerke Oberhaching GmbH. Bereits seit Ende 2013 wird über ein Provisorium Wärme in die Fernwärmenetze der umliegenden Gemeinden eingespeist. Der Bau des Kraftwerks ist in vollem Gange. Die Turbine, das Herzstück der Anlage, steht für den Transport nach Taufkirchen bereit. Mit Aufnahme des Regelbetriebs 2015 wird dann eines der größten Geothermiekraftwerke Mitteleuropas rund 21.000 MWh Strom und 61.000 MWh Fernwärme erzeugen und auf dem Markt absetzen. Die EEG-Einspeisevergütung für den regenerativen Strom beträgt 25,0 ct/kWh (gem. EEG 2012).

Der Aufsichtsratsvorsitzende, Bundesminister a.D. Wolfgang Clement, zeigt sich erfreut über die zunehmende politische Unterstützung für die Geothermie: „Die junge Geothermie-Branche verdient die Förderung und stabile Investitonsbedingungen, denn sie bildet einen wichtigen Baustein im Zusammenspiel von Erneuerbaren Energien und konventionellen Kraftwerken. Geothermie bietet Versorgungssicherheit, Wertschöpfung im eigenen Land und Klimaschutz. Ich bin überzeugt, dass die Branche erst am Anfang ihrer Potenziale für die Energieversorgung in Deutschland steht.“

Den Grundstein für die erfolgreiche Entwicklung zum Tiefengeothermie-Kraftwerksprojektierer und -betreiber hat die Daldrup & Söhne AG in den Jahren 2009 und 2010 mit der sukzessiven Beteiligung an der Geysir Europe GmbH, Grünwald, gelegt. Sie wurde von der Geysir Green Energy ehf, Island, übernommen. Damit hat die Daldrup-Gruppe ihre Wertschöpfungskette für Tiefengeothermieprojekte geschlossen. Das Leistungsspektrum reicht von der Erkundung von potenziellen Geothermiestandorten bis hin zur Errichtung von Geothermiekraftwerken sowie zur Vermarktung der durch die Kraftwerke erzeugten Strom- und Wärmemengen. Die Daldrup & Söhne AG profitiert so zum einen von den auszuführenden Tiefbohrungen und zum anderen von den kontinuierlichen, planbaren Erträgen aus dem Strom- und Wärmeverkauf über die Beteiligungen an den bestehenden und neuen Kraftwerken.

Mit dem Erwerb der Geysir Europe besitzt die Daldrup-Gruppe Erlaubnisfelder (sog. Claims) zur Aufsuchung von Erdwärme im bayerischen Molassebecken und im Oberrheingraben. Parallel zu den genannten Projekten bereitet das Unternehmen die Bohrungen und den Bau für das Geothermie-Kraftwerk Neuried, Baden-Württemberg, vor. Alle notwendigen bergrechtlichen Genehmigungen liegen bereits vor. Die wasserrechtliche Genehmigung wird derzeit beantragt. Eine Deckungszusage für die Fündigkeits- und Montageversicherung besteht ebenfalls. Das Land Baden-Württemberg hat für das Projekt eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 1 Mio. Euro bewilligt. Es ist geplant, mit der ersten Bohrung Anfang 2015 zu beginnen. Die Fertigstellung des Kraftwerks ist für 2017 mit einer Produktion von 16.000 MWh Strom und 10.000 MWh Fernwärme vorgesehen. Planungen und Vorbereitungen für weitere Kraftwerksprojekte sind bereits angelaufen.

Der Vorstandsvorsitzende Daldrup zeigt sich zuversichtlich, dass die Projektentwicklung und – umsetzung für Geothermiekraftwerke zukünftig schneller vonstatten geht: „Wir leisten mit den Kraftwerksprojekten Taufkirchen und Landau Pionierarbeit. Sowohl in der Ausführung und Technik der Bohrungen als auch was Verwaltungsrecht und behördliche Genehmigungsverfahren angeht. Wir realisieren Projekte, von denen andere glaubten, es gebe dafür weder geologisch noch wirtschaftlich vernünftige Rahmenbedingungen. Wir als mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen denken und investieren langfristig und haben das Ziel, ein unabhängiger, mittelständischer Energieversorger auf der Basis regenerativer Energie zu werden, nie aus den Augen verloren. Jetzt sind wir auf der Zielgeraden.“

Quelle: 24. Juli 2014, www.daldrup.eu


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