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Siemens AG (opm) - Siemens installiert im Juli in der Nordsee zwei Offshore-Plattformen für TenneT

- Zwei wichtige Meilensteine für deutschen Offshore-Netzausbau

- Erste vier Nordsee-Plattformen von Siemens werden Windstrom zur Versorgung von rund drei Millionen deutschen Haushalten übertragen

- Sukzessive Inbetriebnahme zwischen 2. Halbjahr 2014 und 1. Halbjahr 2015

Siemens hat die vierte Offshore-Plattform in der Nordsee installiert und damit eine wichtige Etappe bei den Netzanbindungen für Meereswindparks abgeschlossen. Es handelt sich um die Plattform für die SylWin1-Gleichstromverbindung, die leistungsstärkste der vier Offshore-Windkraft-Netzanbindungen, die der deutsch-niederländische Netzbetreibers TenneT zwischen 2010 und 2011 an Siemens vergeben hatte. Erst vor wenigen Tagen hatte Siemens die dritte Plattform auf See installiert – für den Netzanschluss HelWin2. Insgesamt realisiert Siemens fünf Nordsee-Netzanbindungen für TenneT. Die ersten vier, bei denen nunmehr die Plattformen auf See installiert sind, sollen sukzessive zwischen dem zweiten Halbjahr 2014 und dem ersten Halbjahr 2015 in den kommerziellen Betrieb gehen. Die erst in diesem Jahr beauftragte fünfte Verbindung soll 2019 einsatzbereit sein.

"Wir haben mittlerweile vier High-Tech-Plattformen für TenneT in der Nordsee errichtet. Die erste Installation ist uns im vergangenen Jahr gelungen, die weiteren drei Plattformen haben wir in schneller Folge in diesem Jahr aufgestellt – was technisch und logistisch höchst anspruchsvoll war. Diese Netzanbindungen werden nach ihrer Inbetriebsetzung Windstrom für rund drei Millionen Haushalte an Land bringen", sagte Jan Mrosik, CEO der Divisionen Power Transmission und Smart Grid der Siemens AG. "In enger Taktung haben wir in den vergangenen Tagen zwei Plattformen für weitere rund 1,5 Gigawatt Kapazität zur Einspeisung von Offshore-Windenergie in das Übertragungsnetz installiert. Damit erreichen wir die von der Bundesregierung bis 2020 gesetzten Offshore-Ausbauziele von 6,5 Gigawatt bereits 2015 zu zwei Dritteln", sagte TenneT-Offshore-Geschäftsführer Wilfried Breuer.

Die frisch installierte SylWin1-Plattform mit 864 Megawatt (MW) Leistung liegt 70 km westlich der namensgebenden Insel Sylt und wird den Windstrom der drei Nordsee-Windparks Dan Tysk, Butendiek und Sandbank bündeln und an Land bringen. Es ist mit 83 x 56 x 26 Metern (Länge x Breite x Höhe) die bisher weltweit größte installierte Konverterplattform. Inklusive Unterkonstruktion wiegt sie 25.000 Tonnen. Wenige Tage zuvor hatte Siemens zudem die HelWin2-Plattform (690 MW) 35 km nördlich von Helgoland errichtet. Unmittelbar daneben liegt die im August 2013 installierte HelWin1-Plattform (576 MW). Die BorWin2-Plattform (800 MW) hatte Siemens im April 2014 nordwestlich der Insel Borkum aufgestellt. Diese vier Netzanbindungen werden in Summe über 2,9 Gigawatt an Übertragungsleistung verfügen und damit ausreichend Windkraft zur Versorgung von rund drei Millionen Haushalten liefern. Die in diesem Jahr beauftragte fünfte Verbindung BorWin3 (900 MW) soll ab 2019 Windkraft für weitere 900.000 Haushalte an Land bringen.

Auf den Plattformen wird mit Siemens-Technik der von den Windturbinen erzeugte Wechselstrom für eine effiziente Übertragung ans Festland in Gleichstrom umgewandelt. In den zugehörigen Landstationen wird die elektrische Energie der angeschlossenen Windparks zur Einspeisung ins Übertragungsnetz wieder in den erforderlichen Wechselstrom konvertiert. Die Übertragungsverluste liegen dank der verlustarmen Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) unterhalb von vier Prozent. Die Plattformen sind auf jahrzehntelangen Betrieb in der rauen Nordsee ausgelegt und voll automatisiert. Die Plattformen für die Projekte SylWin1, HelWin1 und BorWin2 wurden von Nordic Yards im Auftrag von Siemens in den Werften in Wismar und Warnemünde hergestellt. Die HelWin2-Plattform wurde von der niederländischen Heerema gebaut. Design, Herstellung sowie Transport und Installation der BorWin3-Plattform verantwortet der in der Öl- und Gasbranche tätige Generalunternehmer Petrofac. See- und Landkabel aller Projekte stammen vom italienischen Spezialisten Prysmian.

HGÜ-Lösungen und der dazugehörige Service sind Teil des Siemens-Umweltportfolios. Rund 43 Prozent des Konzernumsatzes entfallen auf grüne Produkte und Lösungen. Das macht Siemens zu einem der weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie.

Quelle: 21. Juli 2014, www.siemens.com


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