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Aus dem greenValue Newsletter - Repowering von Windenergieanlagen liegt im Trend

Nachstehend finden Sie einen redaktionellen Auszug aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Juli 2014. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.


Beim Repowering werden alte Anlagen durch neue Anlagen mit höherem Wirkungsgrad ersetzt. Vorteile entstehen beim Repowering für die Betreiber, die mehr Leistung installieren und mehr Strom erzeugen. Aber auch die Allgemeinheit profitiert, denn die Anzahl der Anlagen halbiert sich bei Verdopplung der Leistung. So können Anlagen die beispielsweise verstreut oder in Nähe von Wohnanlagen stehen abgebaut und mit neuer Anordnung wieder errichtet werden.

Neue Windenergieanlagen nutzen das Windangebot besser aus und lassen sich leichter ins Stromnetz integrieren. Weiterhin laufen Neuanlagen ruhiger und leiser. Sinnvoll wird das Repowering nach mindestens 10 Jahren Anlagenbetrieb. Laut einer Statistik der Deutsche WindGuard GmbH wurden letztes Jahr Anlagen mit rund 3.000 MW Leistung zugebaut. Der geschätzte Anteil der auf Repowering-Anlagen liegt bei ca. 766 MW (ca. 269 Anlagen). Ein zentrales Anlagenregister zur Erfassung von Repowering Anlagen gibt es nicht.

Branchenexperten sind der Meinung, dass die geplante Reduzierung der Einspeisevergütung im Windenergiesektor keinen negativen Einfluss auf Repoweringprojekte haben wird. Gemäß Marktexpertise Erneuerbare Energien „Repowering in Deutschland Mai 2014“ der HSH Nordbank beträgt das Potential der Repowering-Projekte 640 MW im Jahr 2014, steigend auf knapp 800 MW im Jahr 2016. Die größten Potenziale zum Windenergieanlagen-Repowering werden in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern gesehen.

Quelle: greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Juli 2014.