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juwi AG (opm) - Erneuerbare sind die Nummer eins im Land

Im ersten Halbjahr 2014 waren die erneuerbaren Energien erstmals Stromproduzent Nummer eins in Deutschland.

Wind-, Solar- und Bioenergie lieferten also mehr Strom als der bisherige Spitzenreiter Braunkohle. In Zahlen heißt das: 81,1 Milliarden Kilowattstunden Strom flossen aus erneuerbaren Quellen in die Steckdosen der Republik, während noch 69,7 Milliarden kWh mit Braunkohle erzeugt werden. Eine erfreuliche Entwicklung, die kürzlich eine Berechnung des Fraunhofer-Instituts für solare Energiesysteme (Ise) belegt hat.

Vor allem Wind- und Solarenergie legten verglichen mit dem ersten Halbjahr 2013 deutlich zu. Die Windenergie produzierte 19 Prozent mehr Strom und lieferte 26,7 Milliarden Kilowattstunden . Die Solarenergie steuerte 18,3 Milliarden Kilowattstunden bei und erhöhte die Produktion damit um 28 Prozent. Mit einer siebenprozentigen Steigerung auf 25,6 Milliarden Kilowattstunden rundete die Biomasse das positive Bild ab. Lediglich die Stromproduktion aus Wasserkraft verringerte sich um 6,6 Prozent auf 10,5 Milliarden Kilowattstunden.

Insgesamt kamen die erneuerbaren Energien nach den Berechnungen des Ise im ersten Halbjahr 2014 auf einen Anteil an der Stromproduktion von 31 Prozent, was im Umkehrschluss den Anteil der fossilen Energieträger verringerte. Gaskraftwerke lieferten ein Viertel weniger Strom als im Vorjahreszeitraum (-5,6 Mrd. kWh). Die Steinkohlekraftwerke büßten gut zehn Prozent ein, bei der Braunkohle hielt sich der Rückgang mit 3,1 Milliarden Kilowattstunden beziehungsweise minus 4,2 Prozent in Grenzen. Die deutschen Kernkraftwerke trugen mit 45 Milliarden Kilowattstunden nahezu genauso stark zur Stromproduktion bei wie im Vorjahreszeitraum.

Diese Entwicklung ist ein erfreuliches Zeichen für eine funktionierende Versorgung mit Strom aus Wind, Sonne und Biogas – und sie wird sich weiter fortsetzen. Allerdings erfüllt die Führungsrolle der Erneuerbaren unter den Stromproduzenten noch lange nicht das große Ziel einer kompletten Versorgung mit grünem Strom und damit der Unabhängigkeit von Kohle und Atomenergie. Es bleibt abzuwarten, ob das Zubautempo-Tempo der Erneuerbaren der letzten Jahre nach der Novellierung des EEG gehalten werden kann – einfacher ist es für Unternehmen nicht geworden.

Quelle: 09. Juli 2014, www.envitec-biogas.de


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