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juwi AG (opm) - Windpark Bocksrück noch 2014 am Netz

Kläger ziehen Widersprüche gegen Bau von drei Windrädern zurück / Standort vereint hohe Windhöffigkeit mit vorbildlichen Maßnahmen zum Naturschutz

Aus der Pfalz kommt wieder einmal eine gute Nachricht für die deutsche Energiewende. Im Donnersbergkreis südwestlich von Kirchheimbolanden werden noch in diesem Jahr drei moderne Windräder vom Typ Enercon E 101 ans Netz gehen und für mindestens 20 Jahre sauberen Strom produzieren. Der Windpark auf dem Bocksrück zwischen den Gemeinden Sippersfeld und Börrstadt hat eine Gesamtleistung von neun Megawatt und ist in der Lage, rund 6.000 Drei-Personen-Haushalte mit grüner Energie zu versorgen.

„Bereits im Oktober des vergangenen Jahres erhielten wir nach eingehender Prüfung die Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG)“, berichtet der zuständige juwi-Projektmanager Robert Petek. Kein Wunder: Der Standort südlich der Autobahn A 63 ist nicht nur in Sachen Windhöffigkeit mit einer durchschnittlichen Windgeschwindigkeit in Nabenhöhe von mehr als sieben Meter pro Sekunde exzellent für die saubere Stromerzeugung geeignet, er setzt auch in Sachen Umwelt- und Naturschutz Maßstäbe. Robert Petek: „Vor allem auf die Wildkatze, die in der Region vorkommen soll, wurde bei den Planungen Rücksicht genommen und mehrere Ausgleichsmaßnahmen  umgesetzt.“  Außerdem verpflichtete sich juwi aus Rücksicht auf die Paarungs- und Aufzuchtzeit der Katzen die Bauarbeiten auf dem Bocksrück von Anfang März bis Ende Juli ruhen zu lassen.

Dennoch war dies den Gegnern des Projekts nicht genug. Vier Widersprüche wurden gegen den Sofortvollzug der Genehmigung eingelegt. Von einer Bürgerinitiative, einer Privatperson sowie den Natur- und Vogelschutz-Organisationen Nabu und Pollichia.

Nachdem sowohl das zuständige Verwaltungsgericht in Neustadt an der Weinstraße als auch die nächst höhere Instanz beim OVG Koblenz zwei Eilanträge gegen die Genehmigung abgewiesen hatte, zogen die Kläger ihre Widersprüche zurück.

Es kann also gebaut werden!

„Vor Beginn der mehrmonatigen Ruhephase haben wir bereits die Zuwegung sowie eines der drei Fundamente fertigstellen können“, sagt Projektmanager Petek. „Ab dem 1. August werden wir die Baumaßnahmen fortführen und gehen derzeit davon aus, dass die drei Windräder bis Ende des Jahres ans Netz angeschlossen sind und sauberen Strom einspeisen können.“

Quelle: 09. Juli 2014, www.juwi.de


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