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2G Energy AG (opm) - 2G Energy AG: Erfolgreiches KWK-Großprojekt mit der STEAG in Essen in Betrieb genommen

Fakten der EEG-Novelle 2014 beenden die lange Zeit der Unsicherheit

· 2G ersetzt als Generalunternehmer Teil eines alten, kohlebefeuerten Heizwerks mit hocheffizienter KWK-Anlage
· Referenzprojekt für weitere Großprojekte mit Industrieunternehmen und Versorgern
· Investitionen in dezentrale KWK-Anlagen bleiben hoch attraktiv

Die 2G Energy AG (ISIN DE000A0HL8N9), einer der führenden Hersteller von Kraft-Wärme-Kopplungs-(KWK)-Anlagen, hat für die STEAG New Energies in Essen-Rüttenscheid als Generalunternehmer eine mit Biomethangas betriebene KWK-Anlage schlüsselfertig installiert. 2G hat bei diesem Großauftrag das komplette Projektmanagement übernommen. In dem Heizwerk der Steag wurde ein alter, kohlebefeuerter Kessel aus dem bestehenden Kesselhaus durch eine effiziente KWK-Anlage mit einer elektrischen Leistung von 4,4 MW und einer thermischen Leistung von 4,1 MW ersetzt. Entlang seiner Wertschöpfungskette hat das münsterländer Unternehmen sämtliche Leistungen von der Planung, der Montage der KWK-Anlage und Anlagen-Peripherie, der Integration in die bestehenden Systeme der Steag bis zur Inbetriebnahme übernommen.

Projektleiter und Vorstand der 2G, Ludger Holtkamp, zeigt sich zufrieden mit dem Projektverlauf: "In nur neun Monaten haben wir als Generalunternehmer ein altes, konventionell mit Kohle betriebenes Heizwerk durch eine hocheffiziente KWK-Anlage auf Basis des regenerativen Brennstoffs Biomethan ersetzt, die nun Wärme und Strom für die regionalen Verbraucher liefert. Die Steag zeigt sich sehr zufrieden mit unserer Leistung. Als Entwickler und Hersteller von KWK-Anlagen sind wir auch mit unserer Erfahrung für große, schlüsselfertige KWK-Projekte, die bauliche Maßnahmen und die Integration in eine bestehende Infrastruktur einschliessen, ein begehrter Partner. Wir führen Gespräche mit der STEAG über Anschlussaufträge und mit anderen Stadtwerken und großen Industrieunternehmen über ähnliche Projekte."

Versorgungsunternehmen und Industriebetriebe mit einem kontinuierlichen Wärmebedarf sind für 2G ein wichtiger Kundenkreis. Sie stellen u.a. sukzessive auf eine dezentrale, umweltfreundliche und hoch effiziente Energieversorgung um, betreiben Fern- und Nahwärmenetze und wollen ihre Energieversorgung zunehmend unabhängig gestalten.

So hat die Steag in den letzten Monaten in Deutschland sechs Biomethangas KWK-Kraftwerke mit einer elektrischen Leistung von zusammen 10 MW in Betrieb genommen und über 13 Mio. Euro investiert. Die moderne KWK-Anlage in Essen ist dabei das mit Abstand größte Projekt. Die Steag setzt auf das effiziente Kraft-Wärme-Kopplungs-Prinzip: "Die Abwärme der Gasmotoren ersetzt an allen Standorten einen Teil der Wärmeerzeugung in den vorhandenen Heizwerken."

Mit der Entscheidung des Bundestages zur Novelle des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG), gültig ab dem 01.08.2014, stehen nun die Fakten zur künftigen Vergütungsstruktur sowie zur Umlagepflicht für alle neuen Eigenversorger fest. Die Zeit der Ungewissheit für Investoren und Hersteller ist beendet. Damit ist nach monatelangem Vakuum wieder eine klare Sicht und Grundlage für die Kalkulation von Investitionen in die hocheffizienten und wirtschaftlichen KWK-Anlagen gegeben. Gleichzeitig bleibt das Ausbauziel der Bundesregierung plausibel, den KWK-Anteil an der Stromerzeugung auf 25 % (derzeit ca. 16 %) bis zum Jahr 2020 zu erhöhen. Die Bundesregierung muss dazu aber die Vorgaben der EU-Energieeffizienz-Richtlinie (2012/27/EU) in einer Reform des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes (KWKG) umsetzen. Die nationale Gesetzgebung sieht eine Zwischenüberprüfung des KWKG noch in diesem Jahr vor. Die EU-Richtlinie hat zum Ziel Energieeffizienz-Maßnahmen zu fördern, die Emissionen von Klimagasen zu reduzieren sowie eine Potenzialabschätzung zur Nutzung von KWK zu konkretisieren. Sie verpflichtet die Mitgliedsstaaten, angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um eine Infrastruktur für effiziente Fernwärme- und Fernkälteversorgung auf- und auszubauen und der Entwicklung der hocheffizienten KWK und der Nutzung von Wärme und Kälte aus Abwärme und erneuerbaren Energiequellen Rechnung zu tragen.

2G erwartet nach den temporären Sonder-/Vorzieheffekten in den ersten sieben Monaten des laufenden Geschäftsjahres wieder eine Normalisierung des Bestellverhaltens von Kunden aus Deutschland. Im Auftragsbestand per 30.06.2014 in Höhe von 112 Mio. Euro (Vorjahr: rund 60 Mio. Euro) ist ein Anteil von 14 Mio. Euro (72 2G-KWK-Anlagen, davon 38 Inlandsbestellungen mit einem Auftragswert von rund 6 Mio. Euro) mit einem Lieferdatum nach dem 31.07.2014 enthalten.

Quelle: 08. Juli 2014, www.2-g.com/


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