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Vorarlberger Illwerke AG (opm) - Ein Kraftwerk, das die Energiewende möglich macht

Mit einer symbolischen Sprengung gab Stollenpatin Sonja Wallner den Startschuss für den Ausbruch des Zugangsstollens zum unterirdischen Krafthaus des Obervermuntwerks II der Vorarlberger Illwerke AG.

Rund 350 geladene Gäste wohnten den Feierlichkeiten rund um den wichtigen ersten Schritt auf dem Weg ins Berginnere bei. Auf 1.700 Metern, unterhalb der Staumauer des Vermuntsees, befindet sich das Eingangsportal zum künftigen Kraftwerk Obervermuntwerk II. Knapp neun Meter hoch und achteinhalb Meter breit wird der Stollen, der über eine Länge von beinahe einem Kilometer, teilweise steil bergab, in die Krafthauskaverne führen wird. Die intensiven Vorarbeiten zur Einrichtung der Baustelle sind großteils abgeschlossen – jetzt beginnen die Bauarbeiten am zweitgrößten Kraftwerk der Illwerke. Den Startschuss für die Arbeiten untertage gab Stollenpatin Sonja Wallner mit einer symbolischen Sprengung im Rahmen der offiziellen Anschlagfeier. Zuvor spendete Pfarrer Joe Egle den kirchlichen Segen, gefolgt vom traditionellen Mineurspruch.

Germann: „Energiepolitisch notwendiger denn je“
„Auch wenn die Rahmenbedingungen derzeit schwierig sind, das Obervermuntwerk II ist ein Kraftwerk, das die Energiewende möglich macht“, so illwerke vkw Vorstandsmitglied Dr. Christof Germann. „Der Ausbau der Erneuerbaren ist energiepolitisch notwendiger denn je – und aus unserer Sicht unumkehrbar. Wir sichern mit dem OVW II langfristig unsere Position am europäischen Energiemarkt als Erzeuger von Spitzen- und Regelenergie und können diese ausbauen. Gleichzeitig können wir die Chancen nutzen, die sich aus einer azyklischen Investition ergeben“, so Germann.

Wallner: „Weichenstellung für Vorarlberg“
Landeshauptmann Mag. Markus Wallner betonte in seinen Grußworten einmal mehr die hohe Bedeutung des Bauprojekts für die Region: "Der Bau des Obervermuntwerks II ist in mehrfacher Hinsicht eine Weichenstellung für Vorarlberg. Energiewirtschaftlich bringt das Projekt eine weitere strategische Stärkung und Absicherung unserer Eigenständigkeit. Von einer preisgünstigen und sicheren Energieversorgung profitieren Haushalte und Unternehmen gleichermaßen. Darüber hinaus setzt die Investition mit einem Volumen von rund 500 Millionen Euro wichtige Im-pulse für die Wirtschaft. Wertschöpfung und Arbeitsplätze bleiben in der Region. Das Obervermuntwerk II ist zugleich ein weiteres klares Bekenntnis des Landes zum Ausbau der Wasserkraft. Allen beteiligten Partnern ist herzlich für die bisherige Arbeit zu danken. Das Projekt wird über Jahrzehnte in unserem Land positiv wirken", so Wallner.

Mennel: „Dank an alle Beteiligten“
In seinem Statement wies illwerke vkw Vorstandsmitglied Dipl-.Ing. Helmut Mennel auf die Besonderheiten des zweitgrößten Kraftwerks der Illwerke hin und schwor alle Beteiligten auf die besonderen Herausforderungen in den kommenden Jahren ein. „Das Herausragende an diesem Projekt ist, dass wir das bestehende Silvrettabecken sowie auch den bestehenden Vermuntsee als Ober- und Unterbecken nutzen können und dadurch ideale Ausgangsvoraussetzungen vorfinden. Das Pumpspeicherkraftwerk wird zukünftig Prognoseabweichungen von erneuerbaren Energien durch Bereitstellung von Regelenergie ausgleichen. Zusätzlich wird es wie eine Batterie wirken und hohe Erzeugungen aus erneuerbaren Energien aufnehmen können. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die einen Beitrag für das Zustandekommen dieses Projekts geleistet haben“, so Mennel.

Zimmer: „Jetzt geht es Schlag auf Schlag“
"Als Teil ihres aktiven Bekenntnisses zum Gelingen der Energiewende setzt die EnBW auch weiterhin auf Pumpspeicherkraftwerke als Option für die Zukunft. Ich freue mich deshalb ganz besonders, heute gemeinsam mit unserem langjährigen Partner den Anschlag des Zugangsstollens zum späteren Krafthaus des Obervermuntwerks II feiern zu können. Jetzt geht es im wahrsten Sinnes des Wortes "Schlag auf Schlag" beim Obervermuntwerk II: Unser gemeinsames Projekt, auf das lange und mit großem Engagement hingearbeitet wurde, nimmt nun konkrete Formen an.", so der EnBW Technikvorstand Dr. Hans-Josef Zimmer.

Jäger: „Wertschöpfung verbleibt in der Region“
„Es freut mich sehr, dass wir als ARGE JÄGER-PORR-Hinteregger-ÖSTU diesen Großauftrag zum Bau des Obervermuntwerks II erhielten. Bei den verantwortlichen Herren der Vorarlberger Illwerke AG bedanke ich mich, dass sie großes Vertrauen in ein Konsortium rund um JÄGER BAU gesetzt haben. Betonen möchte ich, dass durch die Auftragsvergabe an diese Gruppe unser seit Jahrzehnten im Montafon verankertes Unternehmen federführend an der Ausführung der Arbeiten beteiligt ist, und somit ein maßgeblicher Teil der Wertschöpfung in der Region verbleibt“, so der Geschäftsführer der Firma Jäger Bau, Dipl.-Ing. Guntram Jäger.

Quelle: 25. Juni 2014, www.illwerke.at


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