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ABO Wind AG (opm) - ABO Wind teilt Probleme der Firma Juwi nicht

- Stabile Umsatzentwicklung des Wiesbadener Projektentwicklers
- Vorstand legt Wert auf hohe Eigenkapitalquote

„Wir bedauern die wirtschaftlichen Schwierigkeiten unseres Mitbewerbers Juwi“, sagt Dr. Jochen Ahn, Vorstand des Wiesbadener Projektentwicklers ABO Wind. Eigenen Angaben zufolge sieht Juwi sich gezwungen, die Belegschaft um 25 Prozent zu verringern. „Im Interesse der verbleibenden Mitarbeiter und der Branche insgesamt wünschen wir den Sanierern des Unternehmens viel Erfolg und hoffen, dass Juwi bald auf die Erfolgsspur zurückkehrt“, sagt Ahn.

Die Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes, die zum 1. August 2014 in Kraft treten soll, senkt die Einspeisevergütung für neue Windparks. ABO Wind ist überzeugt davon, dass es insbesondere dank des technischen Fortschritts bei der Anlagentechnik gelingen wird, auch unter den neuen Bedingungen wirtschaftlich Windparks zu projektieren.

„Es hat den Anschein, als habe Juwi das starke Wachstum weitgehend über Fremdkapital finanziert“, so Dr. Ahn. Ohne ausreichendes Eigenkapital sei es schwierig, Phasen mit rückläufigem Geschäft zu überbrücken. Im Gegensatz zu ABO Wind hatte sich Juwi sehr stark in der Photovoltaik engagiert. In diesem Segment waren für Projektentwickler phasenweise hohe Margen zu verdienen, bis die Politik die Einspeisevergütung an die rapide gesunkenen Kosten anpasste. „Es ist folgerichtig, dass Juwi nun nach Investoren sucht, um die Eigenkapitalbasis zu stärken“, meint Dr. Ahn und weist darauf hin, dass ABO Wind bereits vor Jahren − ohne in wirtschaftlicher Not zu sein − neue Eigentümer gewonnen hat. Im Zuge mehrerer Kapitalerhöhungen haben der Frankfurter Energiedienstleister Mainova und die Baden-Württembergische Ärzteversorgung Anteile erworben. Dies trug zur Stärkung des Eigenkapitals bei. „ABO Wind stellte zudem den größten Anteil der Gewinne in die Rücklagen ein“, berichtet Dr. Ahn. „Bei der heutigen Hauptversammlung werden wir unseren Aktionären empfehlen, auch mit dem Gewinn des Jahres 2013 so zu verfahren. Damit sehen wir uns gut gerüstet, um auch mal eine schwierigere Phase zu überstehen, die aber zum Glück nicht in Sicht ist.“

Quelle: 03. Juli 2014, www.abo-wind.de


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