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RWE Innogy GmbH (opm) - Moselkraftwerke feiern 50. Geburtstag

- Klimafreundliche Stromversorgung von 250.000 Haushalten
- Tage der offenen Tür in Fankel und Zeltingen 
- Stetige Modernisierung ermöglicht langjährigen Weiterbetrieb

Seit 50 Jahren erzeugen die Moselkraftwerke klimafreundlichen Strom aus Wasserkraft und versorgen so jährlich über 250.000 Haushalte zuverlässig, sicher und rund um die Uhr. Zum runden Geburtstag lädt der Betreiber RWE interessierte Besucher zu zwei Tagen der offenen Tür an den Moselkraftwerken Fankel und Zeltingen ein und bietet Kraftwerksführungen an.

An der Mosel erzeugen seit den 60er Jahren zwischen Koblenz und Trier zehn Laufwasserkraftwerke Strom aus Wasserkraft. Diese Anlagen gingen mit Eröffnung der Großschifffahrtsstraße im Jahre 1964 sukzessiv in Betrieb. Die Kraftwerkskette verfügt über eine installierte Leistung von 180 Megawatt.

Tage der offenen Tür
Am Sonntag, dem 1. Juni 2014 bietet RWE von 10 bis 17 Uhr halbstündlich Führungen im Moselkraftwerk Fankel (an der B49 neben der Ortschaft Fankel) an. Interessierte Besucher können sich von der Schleusenseite aus in geführten Gruppen auf einen Rundgang über die Schleuse, durch den Wehrkontrollgang zum Kraftwerk begeben. Der Rückweg erfolgt per Schifffahrt.

Das Kraftwerk Zeltingen (Uferallee, 54492 Zeltingen-Rachtig) wird am Sonntag, den 29. Juni 2014 ebenfalls von 10 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet. Auch hier wird ein Rundgang mit Kraftwerksführung angeboten. Außerdem informieren Ausbilder und Auszubildende der Werkstatt Bernkastel-Andel über Möglichkeiten der Berufsausbildung bei RWE.

Daten und Fakten Moselkraftwerke
Der Bau der Wasserkraftwerke geht auf einen Staatsvertrag zurück, den die Moselanlieger Deutschland, Frankreich und Luxemburg 1956 abgeschlossen hatten. Damals vereinbarten sie, die Mosel zu einer Großschifffahrtsstraße mit einer Wassertiefe von 2,90 Metern und einer Breite von 40 Metern auszubauen. Dazu galt es, die Wasserführung der Mosel zu regulieren. Dies war mit dem Bau von Staustufen, Kraftwerken, Wehren und Schleusen verbunden.

Fast alle Kraftwerke zwischen Koblenz und Trier sind auf die gleiche Wassermenge von 400 Kubikmetern pro Sekunde ausgelegt. Jedes von ihnen hat eine Fallhöhe von sechs bis neun Metern. Zudem sind die Staustufen mit Fischtreppen ausgerüstet, um wandernden Fischen den Aufstieg zu ermöglichen.

Neben der Stromerzeugung übernehmen die Kraftwerke als weitere wichtige Aufgabe die Regulierung der Wasserhöhe. Sie darf nur fünf Zentimeter vom Stauziel, also der Wasserspiegelhöhe oberhalb einer Stauanlage, abweichen, um dem Schiffsverkehr das sichere Befahren der Mosel zu ermöglichen.

Mit dem Wasser gelangen große Mengen an Treibzeug an die Staustufen. Die Beseitigung erfolgt an den Kraftwerken mittels Rechen. So werden an allen Moselkraftwerken jedes Jahr zusammen rund 10.000 Tonnen Autoreifen, Äste, Flaschen, Kanister und vieles mehr aus dem Fluss entnommen, entsorgt und recycelt.

Zentralwarte und Kraftwerk Fankel
Die Wasserkraftwerke an der Mosel sind für einen vollautomatischen Betrieb ausgerüstet. Automatiken regulieren je nach Pegelstand die Stellung der Leit- und Laufschaufeln und damit den Durchfluss. Der zentrale Leitstand, von dem aus die gesamte Kraftwerkskette überwacht und gesteuert wird, befindet sich am Kraftwerk Fankel. Von hier werden auch die Kraftwerke der Saar und in der Eifel (insgesamt 25 Anlagen) überwacht und gesteuert. In der Zentralwarte arbeiten Leitwartenfahrer rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr, um die Staupegel und Abladetiefe für die Schifffahrt zu gewährleisten und die Stromversorgung zu sichern.

Das Kraftwerk Fankel erzeugt mit seinen vier Kaplan-Turbinen jährlich rund 75 Millionen Kilowattstunden Strom – ausreichend für 22.000 Haushalte. Um wirtschaftlich und auf technisch hohem Niveau zu arbeiten, wurde das Kraftwerk 2001 generalüberholt. Es ist seitdem mit digitaler Leittechnik und umfangreicher Sensorik sowie Überwachungssystemen ausgestattet.

Quelle: 27. Mai 2014, www.rwe.com


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