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ZWEITES DEUTSCHES FERNSEHEN (opm) - Die Erde, eine Stadt Immer mehr Menschen leben in Städten scobel - Green Cities fragt: Sind Städte dem immensen Wachstum organisatorisch, ökologisch, sozial gewachs

Erstausstrahlung 
Schon jetzt leben mehr Menschen in Städten als auf dem Land, in den nächsten Jahren werden weltweit weitere Millionen von Menschen in Städte ziehen. Sie verknüpfen mit dem Stadtleben die Hoffnung auf Wohlstand, Wachstum und Fortschritt - oder zumindest auf etwas bessere Lebensverhältnisse. Das ist aber nur eine Seite - denn Städte werden so Moloche mit gewaltigen sozialen und ökologischen Problemen. "Wenn Millionen Menschen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten in die Städte strömen, muss es gelingen, sie zu integrieren", betont der Zürcher Architektursoziologe Christian Schmid in einem Filmbeitrag. "Die Migranten in Ghettos zu stecken und sie in unwirtliche Trabantensiedlungen oder gar Slums abzuschieben, wird auch schlimme soziale Folgen haben", erklärt er anhand des Beispiels von La Defense in Paris. In Filmreportagen und im Gespräch mit Experten stellt Moderator Gert Scobel in der 3sat-Sendung "scobel - Green Cities" Konzepte für grüne Städte vor und diskutiert, wie sich der Lebensraum Stadt verändern muss, damit der Mensch "artgerecht" darin leben kann. Diese Entwicklung wird nicht mehr nur einzelne Länder oder Regionen, sondern die Menschheit als Ganzes betreffen, so die These. In Zusammenarbeit mit der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung sind der Geograph und Stadtforscher Christian Schmid, der Architekt Matthias Sauerbruch sowie der Geowissenschaftler und Direktor des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturkundemuseums, Volker Mosbrugger, im "scobel"-Studio, um einen visionären Blick in eine nicht mehr allzu ferne Zukunft zu werfen.

Die Gesprächsrunde bei Gert Scobel diskutiert beispielsweise über die in Dubai geplante grüne Zukunftsstadt. Leider sei sie ein mit Zweifeln behaftetes Projekt, denn sie verbrauche Unmengen von Energie, um die Temperaturen für Menschen erträglich zu machen, heißt es von Expertenseite. Doch die Sendung diskutiert auch andere Ansätze. So in Mexico Stadt, wo in einem vorwiegend von armen Bevölkerungsschichten bewohnter Stadtteil die Menschen in größtmöglicher Selbstbestimmung leben können: Sie können ihre kleinen Grundstücke selbst gestalten, Obst und Gemüse anbauen, all das, was sie sich auf dem Markt nicht leisten können.

Bereits zuvor um 20.15 Uhr zeigt 3sat im Rahmen von "Wissenschaft am Donnerstag" die Dokumentation "Wie viel Mensch verträgt die Natur? Und wie viel Natur der Mensch?". Darin geht es vor allem um die Frage, welcher Zustand der Natur der schützenwerte ist. Denn wenn sich die Natur ohnehin laufend verändert, welches ist dann der Urzustand, der bewahrt werden sollte?

Quelle: 28. Mai 2014, www.3sat.de


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