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PM Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft,
Infrastruktur, Verkehr und Technologie - Huber: "Glänzende Aussichten für Biogas-Branche"

PM Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber besucht Biogasanlage in Mamming
Huber: "Glänzende Aussichten für Biogas-Branche"

MÜNCHEN "An die schon mehr als positiven Entwicklungen in der Vergangenheit kann die bayerische Biogasbranche mit sehr guten Zukunftsaussichten anknüpfen" erklärte Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber beim heutigen Besuch einer Biogasanlage in Mamming, Niederbayern. "Bereits vor zehn Jahren waren in Bayern 250 landwirtschaftliche Biogasanlagen in Betrieb. Heute haben wir schon die stolze Anzahl von 1.000 Anlagen erreicht", so der Minister weiter.

Huber: "Erneuerbare Energien sind in Bayern eine Boombranche. Bei ihrem Ausbau zählt gerade die Biomasse zu den Schwerpunkten der bayerischen Energiepolitik. Seit 1990 konnte die Nutzung der Biomasse im Freistaat um fast 40 % gesteigert werden. Der Anteil am Energieverbrauch beträgt damit heute mehr als 4 %." Bayern hat sich u. a. an einer Studie der Deutschen Gaswirtschaft beteiligt, die für Biogas eine gute Zukunft aufzeigt. Danach wäre in Deutschland auf längere Sicht ein Biogasanteil von 10 % des heutigen Erdgasverbrauchs theoretisch darstellbar. "Wenn sich diese positiven Prognosen nur ansatzweise in der Praxis bewahrheiten, erwartet die Branche eine glänzende Zukunft", erklärte Minister Huber.

Die Biogasanlage in Mamming ist eine Gemeinschaftseinrichtung mehrerer Bauern. "Ich rufe vor allem die Stadtwerke auf, diesem Beispiel zu folgen und solche Anlagen in Zusammenarbeit mit Bauern zu errichten, um somit Möglichkeiten für eine dezentrale und wohnortnahe Energieversorgung zu schaffen. Dies wäre ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des ländlichen Raums. Die Energiegewinnung aus heimisch verfügbaren Pflanzen erschließt neue Absatzmärkte für Landwirte und sichert damit Beschäftigung. Auch für die Stadtwerke ergeben sich hier Chancen für neue Geschäftsfelder", betonte der Minister abschließend.

Quelle: www.stmwivt.bayern.de, 17. August 2006