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Energiekontor AG (opm) - Feierliche Eröffnung des Windparks Zülpich

Windpark Zülpich geht in Betrieb: 35 Millionen Euro Investitionen und Wertschöpfung für die Region

Umweltminister Remmel: Windpark Zülpich erfolgreiches Beispiel für Klimaschutz „made in NRW“

NRW-Umweltminister Johannes Remmel und der Bürgermeister der Stadt Zülpich, Albert Bergmann, haben heute gemeinsam mit der Energiekontor AG den neuen Windpark in Zülpich feierlich eröffnet. Im Rahmen eines individuellen Beteiligungsmodells werden zwei der sieben Windenergieanlagen von Anliegern vor Ort betrieben, fünf Anlagen durch einen Infrastrukturfonds von Union Investment. Die Einbindung der Bürger sei ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Energiewende, waren sich Umweltminister Remmel und Bürgermeister Bergmann einig. Umweltminister Remmel betonte zudem, dass das Engagement aller Beteiligten vor Ort und die regionale Wertschöpfung durch die EEG-Novelle nicht gefährdet werden dürfe.

„Energiewende und Klimaschutz können nur als Gemeinschaftsprojekt funktionieren“, sagte NRW-Umweltminister Johannes Remmel im Rahmen der offiziellen Inbetriebnahme des neuen Windparks im Kreis Euskirchen. „Der Windpark Zülpich ist ein Beispiel dafür, wie die Energiewende direkt vor Ort erfolgreich realisiert werden kann. In enger Zusammenarbeit können Projektierer, Kommunen, Bürgerinnen und Bürger, Politik und Investoren Windenergieprojekte gemeinsam zum Erfolg führen.“ Insbesondere die Einbindung der Bürger sei maßgeblich für das Gelingen von Erneuerbaren-Energien-Projekten. „Bürgerwindparks sorgen für regionale Wertschöpfung und tragen so erheblich zur Akzeptanz vor Ort bei – deshalb darf das Feld nicht allein den großen Energiekonzernen überlassen werden“, so Remmel. Der Minister zielte damit auf die verpflichtende Direktvermarktung und Ausschreibung für den Bau und Betrieb von Windparks ab, die das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorsieht. Es sei zu befürchten, dass Bürgerprojekte aufgrund ihrer geringen Größe nicht mit den großen Konzernen konkurrieren können, weder bei der Direktvermarktung des Stroms noch bei Ausschreibungen. „Wenn wir die Energiewende weiter vorantreiben wollen, dürfen Bürgerenergieparks nicht ins Abseits gedrängt werden.“

Der Zülpicher Bürgermeister, Albert Bergmann, unterstrich die Chancen für Kommune und Bürger, die durch die neuen Windenergieanlagen entstehen. „Der Windpark bringt viele Vorteile für Zülpich: zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen, Pachtzahlungen an die Grundstückseigentümer, Einnahmen aus der Wegenutzung und Unterstützung für den örtlichen Modellflugverein“, so Bergmann. „Hinzu kommen wirtschaftliche Effekte für die kleinen und mittleren Unternehmen unserer Region. Bauleistungen und Wartungsarbeiten für den Windpark werden wenn möglich durch örtliche Betriebe geleistet. So entsteht zusätzliche regionale Wertschöpfung.“

Eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten vor Ort ist eine der Prämissen des Projektentwicklers Energiekontor, der auf 20 Jahre Erfahrung mit Windenergieprojekten in Nordrhein-Westfalen zurückgreift. „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Bürgern und Kommunen die Energiewende zu realisieren“, sagte Thomas Walther, Mitglied des Vorstands der Energiekontor AG. „Mit individuellen Beteiligungsmodellen wie hier in Zülpich wollen wir den Aufbau einer dezentralen, regenerativen Energieerzeugung aktiv unterstützen und die Akzeptanz vor Ort fördern.“

Die sieben neuen Windenergieanlagen in Zülpich werden jährlich rund 40 Millionen kWh grünen Strom ins Netz einspeisen. Damit lassen sich rund 11.000 Haushalte versorgen. Das Gesamtinvestitionsvolumen für den Windpark Zülpich beläuft sich auf rund 35 Millionen Euro. Die Energiekontor AG plant in Nordrhein-Westfalen weitere Windparks in Linnich, Kreuzau, Winterberg, Hürth, Vettweiß und Aachen. Ein Windpark in Straelen ist bereits im Bau. Insgesamt will das mittelständische Unternehmen in den nächsten Jahren über 75 Mio. Euro in Nordrhein-Westfalen investieren.

Dieses Engagement begrüßte der NRW-Umweltminister. Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion in Nordrhein-Westfalen beträgt nur zehn Prozent; bundesweit sind es im Schnitt 25 Prozent. „Beim Ausbau der Erneuerbaren haben wir Nachholbedarf in Nordrhein-Westfalen“, sagte Remmel. „Wir müssen unser Potenzial bei der Windenergie nutzen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Ohne Nordrhein-Westfalen schafft auch Deutschland die Energiewende nicht.“

Quelle: 28. April 2014, www.energiekontor.de


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