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Pressemitteilung des Bundesverbandes Erneuerbare Energien vom 30.11.2007

Ausbildung bei Erneuerbare-Energien-Betrieben boomt

2007 fast 12.000 Lehrstellen/Überdurchschnittliche Ausbildungsquote

Berlin. Fast 12.000 junge Menschen werden im kommenden Jahr in Betrieben der Erneuerbaren-Energien-Branche ausgebildet. Die Ausbildungsquote der mehr als 170.000 Mitarbeiter starken Branche steigt damit in 2007 auf 6,5 Prozent, gegenüber 5,5 Prozent (entspricht 9.300 Ausbildungsplätzen)in diesem Jahr. Das hat eine Befragung von 300 Unternehmen durch das Bielefelder Soko-Institut ergeben, die heute gemeinsam von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundsverbandes Erneuerbare Energie, vorgestellt wurde. Die Betriebe der Erneuerbaren-Energien-Sparte bilden damit überdurchschnittlich viel aus: Der Bundesdurchschnitt liegt laut dem Berufsbildungsbericht 2006 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nur bei 4,8 Prozent.

"Für 2008 hat die Branche sich zum Ziel gesetzt, die Ausbildungsquote weiter auf 7,5 Prozent zu steigern", sagte Nitzschke. Im Vergleich zu diesem Jahr würden damit etwa 5.000 junge Menschen mehr einen Ausbildungsplatz bei den boomenden Unternehmen der Sparten Windkraft, Solar- und Bioenergie, Geothermie und Wasserkraft finden.

Hauptsächlich würden sie in den klassischen kaufmännischen und technischen Berufen ausgebildet, sagte Nitzschke. "An eigenen Ausbildungsprofilen, die speziell auf den Bereich Erneuerbare Energien zugeschnitten sind, muss künftig stärker gearbeitet werden." Gegenwärtig lösen die meisten der 5.000 Betriebe der Branche dieses Problem mit einer intensiven hauseigenen oder externen Weiterbildung. "Die dadurch hervorragend qualifizierten Arbeitnehmer sind deshalb bei ausländischen Firmen äußerst gefragt", so Nitzschke. Die Branche sei daher nicht nur Exportweltmeister bei Erneuerbare-Energie-Produkten, sondern auch beim Personal.

Quelle: www.unendlich-viel-energie.de; 30. November 2006