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windcomm schleswig-holstein (opm) – Geht es günstiger auf See?

- windcomm fördert Dialog zwischen Politik und Offshore-Branche

Auf See sollen weniger Windparks gebaut werden. Fast halbiert hat die Bundesregierung ihre Ausbauziele: bis zum Jahr 2020 sollen nun 6,5 Gigawatt, bis 2030 sollen 15 (statt 25) Gigawatt an Offshore-Windenergie-Leistung in Nord- und Ostsee errichtet werden. Gleichzeitig verlangt die Bundespolitik von der Offshore-Branche aber auch, kosteneffizienter zu werden. Nach dem aktuellen Reformentwurf des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ist für den Strom aus Offshore-Windkraftanlagen eine Vergütungsabsenkung um bis zu 1 Cent pro Kilowattstunde ab 2018 vorgesehen. Zusätzlich müssen sich die Betreiber von Offshore-Windparks darauf einstellen, sich in wenigen Jahren in Ausschreibungen um neue Projekte zu bewerben und ihren Strom am freien Markt zu verkaufen.

„Grundsätzlich ist es zu begrüßen, dass Offshore-Strom günstiger werden soll. Wenn jedoch die eigenen Ausbauziele halbiert werden, werden auch Kostensenkungspotenziale verschenkt, die sich nur durch Serienproduktion und Standardisierung realisieren lassen“, sagt Volker Köhne, Vorstandsmitglied des Windenergie-Branchenclusters windcomm schleswig-holstein e. V. „Außerdem ist ein allgemeiner Kostenvergleich mit der Onshore-Windenergie nicht zielführend, weil diese Technologie einen jahrelangen Entwicklungsvorsprung hat. Dabei sehen wir gerade bei der Windkraft an Land, dass eine langfristige Förderstrategie marktfähige und kostengünstige Erzeugungstechnologien hervorbringt.“

„Wir müssen jetzt mit der Offshore-Branche in den Dialog eintreten, in welchen Bereichen sie eine Hilfestellung seitens der Bundes- und Landesregierung benötigt“, betont Martin Schmidt, Projektleiter der Windkraft-Netzwerkagentur windcomm schleswig-holstein. „Das EEG 2014 sieht viele Neuerungen wie den verpflichtenden Börsenhandel für Offshore-Strom sowie Ausschreibungsmechanismen ab 2017 vor. Das sind sehr kurze Zeiträume, in denen sich die Rahmenbedingungen für Investoren ändern. Wie Firmen von den Änderungen profitieren können, darüber müssen wir die Branche jetzt informieren.“ windcomm organisiert am 3. Juli in Rendsburg eine Fachveranstaltung für die Akteure der Offshore-Windenergie, die OBMC 2014 (Offshore Business Meetings and Conference).

Neu an der Veranstaltung ist, dass die Teilnehmer ihre Ideen zu den Themen Direktvermarktung und Ausschreibungspflichten sowie Kostensenkungspotenziale und Innovationen zusammen mit Experten in Workshops einbringen und die Ergebnisse bei einem Empfang am selben Abend der Politik präsentieren. Exkursionen zu Windkraft-Unternehmen und Zulieferbetrieben in der Umgebung ergänzen das interaktive Programm.

Nähere Informationen zur Offshore-Fachveranstaltung OBMC mit Workshops, Exkursionen und dem abendlichen Empfang finden Sie unter www.windcomm.de.

Quelle: 06. Mai 2014, www.windcomm.de


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