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Eberhard Kipp (opm) - Zwischenbilanz: Solarkraftwerk Eichelbuck übertrifft alle Erwartungen

Fraunhofer Institut untersucht Photovoltaikanlage im Mooswald und bescheinigt sehr gute Leistung

Es sollte ein Leuchtturm-Projekt werden, politisch gewollt, mit Signalwirkung in den ganzen Umkreis. Zwei Jahre ist die 2,5 Megawatt Peak große Solaranlage, die den Müllberg im Mooswald zum weithin bekannten „Freiburger Energieberg“ aufgewertet hat, nun in Betrieb. Die Zwischenbilanz fällt erfreulich aus: Der „Leuchtturm“ leuchtet sogar noch heller, als erwartet.

Im Dezember 2011 wurde das Projekt eingeweiht – nach einer Rekord-Bauzeit von nur 10 Wochen war die Anlage betriebsfertig. Schon damals waren die Erwartungen hoch: „Das Solarkraftwerk zeigt exemplarisch, dass die Energiewende dezentral stattfindet: Nur wenn wir unsere lokalen Standortbedingungen optimal ausnutzen und gemeinsam nach intelligenten Lösungen suchen, erreichen wir die angestrebten Klimaziele“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Badenova, Dr. Thorsten Radensleben bei der Einweihung. Der damalige Regierungspräsident Julian Würtenberger geriet sogar richtig ins Schwärmen: Die Freiburger ASF Solar (eine gemeinsame Tochtergesellschaft von ASF und Badenova) habe eine zukunftsweisende Entscheidung getroffen und mit relatio einen erfahrenen Spezialisten für die professionelle Umsetzung des ehrgeizigen Projekts gewinnen können.

Gut zwei Jahre sind vergangen – Zeit für eine Zwischenbilanz. Die Freiburger ASF hat dazu das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) beauftragt. Die Spezialisten nahmen das Vorzeigeprojekt gründlich unter die Lupe und kamen zu folgendem Ergebnis: „Sowohl die Performance Ratio als auch der tatsächlich erwirtschaftete Solarertrag liegen deutlich über den Prognosen.“ Angesichts des ungewöhnlich schlechten Wetters im Jahr 2013, das die Ergebnisse vieler Solarparks verhagelte, ist dies ein beachtenswertes Ergebnis. In den Prognoseberechnungen war das zuständige Ingenieurbüro von einem spezifischen Jahresertrag von gut 1000 Kilowattstunden pro Kilowatt Peak (kWp) installierter Leistung ausgegangen. Tatsächlich hat die Anlage trotz ungünstiger Witterungsbedingungen fast 1100 Kilowattstunden pro kWp erzielt. Das freut die Freiburger ASF Solar, denn der Mehrertrag lässt die Kasse klingeln – der bisherige Ertrag aus der Anlage liegt deutlich über dem Plan.

„Die Anlage macht richtig Freude“, erklärt relatio Geschäftsführer Frank Rothacher. Relatio hat nach dem Bau auch die Betriebsführung der Anlage für die ersten zwei Jahre übernommen. „Schade, dass nach dieser Erfolgsgeschichte die Betriebsführung nun an einen anderen Dienstleister quasi unter der Hand vergeben wurde, nachdem wir nicht einmal die Gelegenheit bekommen haben, ein Angebot abzugeben“. Sein Kollege Bernd Bodmer ist sich sicher: „Wenn die Anlage richtig weiter geführt wird, hat man in Freiburg noch lange Freude daran“. Mit einem Augenzwinkern fügt er hinzu: „Das Erfolgsprojekt ist Ausdruck dafür, dass Badener und Schwaben trotz – oder gerade wegen – der üblichen Frotzeleien ausgezeichnet zusammenarbeiten können.“

Quelle: 26. April 2014, www.eberhardkipp.de


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