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Naturschutz: Jobmotor in ländlichen Regionen

Bundesumweltministerium veröffentlicht neue Broschüre

Viele ländliche Gebiete sind angesichts abnehmender Bevölkerung und stagnierender wirtschaftlicher Entwicklung zunehmend mit sozialen und wirtschaftlichen Problemen konfrontiert. Eine neue Broschüre des Bundesumweltministeriums zeigt auf, wie eine nachhaltige, auf den Ressourcen ländlicher Regionen basierende Entwicklung Auswege aus einem Kreislauf steigender Arbeitslosigkeit, sinkender Lebensqualität und Abwanderung bieten kann. Wenn das Naturkapital ländlicher Räume wie schöne Landschaften, saubere Luft und fruchtbare Böden bewahrt wird, kann mit diesen Ressourcen eine nachhaltige Wirtschaft aufgebaut werden. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: "Ländliche Räume haben viel zu bieten. Diese spezifischen Standortvorteile müssen gezielt für deren wirtschaftliche Entwicklung genutzt werden. Das schafft Arbeitsplätze, erhält die besondere Lebensqualität auf dem Lande und schützt die Umwelt."

Das Bundesumweltministerium unterstützt zahlreiche Projekte, die zu einer Erhaltung und Entwicklung der natürlichen Ressourcen ländlicher Regionen und direkt oder indirekt zur wirtschaftlichen Erschließung dieser Potentiale beitragen. In der Broschüre werden ausgewählte Beispiele vorgestellt.

Gabriel: "Wichtig ist, dass die Politik die Regionen unterstützt. Mit der 2. Säule der EU-Agrarpolitik haben wir ein zukunftsträchtiges Förderinstrument für die Entwicklung des ländlichen Raums. Diese ist im Vergleich zur klassischen Agrarförderung leider noch finanziell viel zu gering ausgestattet. Wir müssen weg von der Subventionierung der Landwirtschaft hin zu einer stärkeren Förderung der vielfältigen ländlichen Potenziale."

Hinweis: Die Broschüre "Zukunft: Natur - Wie ländliche Regionen von Umwelt und Naturschutz profitieren und welchen Beitrag die EU-Agrarpolitik leisten kann" kann kostenlos beim BMU, Postfach 30 03 61, 53183 Bonn, per Fax: 01888/305-3356 oder per e-Mail: bmu@broschuerenversand.de (Bestellnr. 2505) bestellt werden. Sie ist auch im Internet abrufbar.

Quelle: 19.04.2007, www.bmu.de