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TenneT (opm) - Forsa-Umfrage: Große Mehrheit der Bürger hält zügigen Netzausbau für unverzichtbar für die Energiewende

• Über zwei Drittel der Bundesbürger befürworten den Bau von Gleichstromverbindungen
• Beim Netzausbau wünscht die Mehrheit umfassende Informationen, Abstimmung mit den Ausbauzielen erneuerbarer Energien sowie Schutz von Umwelt und Natur

Die Bundesbürger halten mit einer großen Mehrheit von 81 Prozent einen rechtzeitigen und zügigen Netzausbau für unverzichtbar für die Energiewende. Dies ergab eine von dem Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Übertragungsnetzbetreibers TenneT durchgeführte bundesweite repräsentative Umfrage. Gleichzeitig befragte Forsa auch die Bürger in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern. Neben einem zügigen Netzausbau halten mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Bundesbürger die Gleichstrom-Autobahnen für notwendig und befürworten ihren Bau. Dabei zeigen die Umfrageergebnisse in den Bundesländern in weiten Teilen ein übereinstimmendes Bild: In Nordrhein-Westfalen sagen 69 Prozent Ja zum Bau von Gleichstromverbindungen, in Schleswig-Holstein und Niedersachsen tun dies jeweils 72 Prozent und in Hessen sind es sogar 74 Prozent. Auch in Bayern gibt es mit 58 Prozent der Befragten eine Mehrheit für die Errichtung von Gleichstrom-Autobahnen. Drei diese Verbindungen sind vom Gesetzgeber 2012 in das Bundesbedarfsplangesetz aufgenommen worden, darunter SuedLink, das Windstrom von Schleswig-Holstein nach Bayern und Baden-Württemberg transportieren wird. „Angesichts der großen Diskussion über den Netzausbau in Deutschland ist die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger für den Netz-ausbau und die Gleichstromverbindungen ermutigend“, sagte Lex Hartman, Mitglied der Geschäftsfüh-rung von TenneT, zu den Ergebnissen der Forsa-Umfrage. „Diese wichtigen Energiewende-Projekte brauchen die Unterstützung der Menschen. Deshalb setzen wir auf einen breiten Bürgerdialog bei unseren Netzausbauprojekten, gerade auch bei SuedLink. Wir möchten die Menschen informieren und bei den Planungen für neue Stromverbindungen mitnehmen. Wir brauchen ihr Know-how vor Ort, um die Planungen für neue Stromleitungen für alle besser zu machen.“

Dieses Vorgehen entspricht den Wünschen vieler Bürger, so ein weiteres Ergebnis der Forsa-Umfrage. Danach ist für die große Mehrheit der Befragten (93 Prozent) beim Ausbau der Netze eine breite Information der Öffentlichkeit wichtig. Dabei geht es für rund 91 Prozent der Bürger um umfassende und frühzeitige Auskünfte zu Netzausbauvorhaben. Beteiligungsmöglichkeiten im Sinne von Dialogveranstaltungen und Diskussionsrunden erachteten 79 Prozent der Befragten als wichtig für einen erfolgreichen Ausbau der Netzinfrastruktur. Auf einen regionalen Ansprechpartner für Fragen zu Netzausbauprojekten möchten 78 Prozent der Bürger nicht verzichten. Eine direkte Beteiligung in Form einer Volksabstimmung findet in den einzelnen Bundesländern keine Mehrheit, nur in Bayern wünschen sich dies 65 Prozent der Befragten.

Weitere Prioritäten neben dem zügigen Netzausbau sind für viele Bürger bundesweit bezahlbare Energiepreise (85 Prozent) sowie eine bessere Koordination aller Planungs- und Bauvorhaben (83 Prozent).

Eine Akzeptanz der Ausbaumaßnahmen durch eine Mehrheit der Bevölkerung wünscht sich immerhin noch 65 Prozent der Bundesbürgerinnen und –bürger.

Als Übertragungsnetzbetreiber ist TenneT gemeinsam mit TransnetBW für die Planung und spätere Realisierung der Gleichstromverbindung SuedLink verantwortlich. Noch vor dem Start des offiziellen Genehmigungsverfahrens will TenneT im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern bestmögliche Lösungen bei der Planung von SuedLink entwickeln. Eine erste Maßnahme hierzu sind die lokalen Dialogveranstaltungen, sogenannte Informationsmärkte, zu denen TenneT die Bürger vor Ort seit Ende März 2014 einlädt. Hier können sich Bürgerinnen und Bürger im persönlichen Gespräch über die bisherige Vorplanung informieren und direkt Hinweise und Vorschläge zu alternativen Trassenführungen einbringen. Diese Hinweise werden dann in den weiteren „Projektdialog SuedLink“ einbezogen.

Über SuedLink
Die Gleichstromverbindung SuedLink soll ab 2022 Windstrom über 800 Kilometer von Schleswig-Holstein bis in den Süden nach Bayern und Baden-Württemberg transportieren. SuedLink ist eines der bedeutendsten Netzausbauprojekte Europas und das wichtigste Infrastrukturprojekt der Energiewende. Die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Hessen werden in zehn Jahren rund 30 Prozent ihres Jahresverbrauchs an Strom importieren müssen. Denn die Windenergie, die den Kernenergiestrom ersetzen soll, wird vor allem an den Küsten im Norden produziert. Sie muss über hunderte Kilometer nach Süden transportiert werden. SuedLink bildet damit das Rückgrat für eine sichere Stromversorgung im Süden Deutschlands und ist Grundlage für eine funktionierende Wirtschaft.

TenneT
TenneT ist der erste grenzüberschreitende Übertragungsnetzbetreiber für Strom in Europa. Mit rund 21.000 Kilometern an Hoch- und Höchstspannungsleitungen, 36 Millionen Endverbrauchern in den Niederlanden und in Deutschland gehören wir zu den Top 5 der Netzbetreiber in Europa. Unser Fokus richtet sich auf die Entwicklung eines nordwesteuropäischen Energiemarktes und auf die Integration erneuerbarer Energie.

Taking power further

Quelle: 02. April 2014, www.tennet.eu

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