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RWE AG (opm) - Baustart am Windpark Königshovener Höhe

- Gemeinschaftsprojekt der Stadt Bedburg und RWE
- Rund 70 Millionen Euro Investitionsvolumen für erste Bauphase
- Senvion liefert die Anlagen der 3,2 Megawatt-Klasse
- Geplante Inbetriebnahme Ende 2014

Heute erfolgt der offizielle Spatenstich für den Bau des Windparks Königshovener Höhe. RWE und die Stadt Bedburg errichten auf einer rekultivierten Fläche des Tagebaus Garzweiler gemeinsam einen Windpark mit einer geplanten Gesamtleistung von 67 Megawatt (MW). Die Stadt ist mit einem Anteil von 49 Prozent an dem durch RWE entwickelten Windpark beteiligt. Der deutsche Hersteller Senvion liefert und installiert die Windkraftanlagen, die jeweils über eine Leistung von 3,2 MW verfügen. Die zwölf Windkraftanlagen der ersten Bauphase sollen bereits Ende 2014 in Betrieb genommen werden. Das Investitionsvolumen hierfür liegt bei rund 70 Millionen Euro.

Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen erklärt: „Der Ausbau der Windenergie ist ein entscheidender Faktor, damit die Energiewende ‚made in NRW’ gelingen kann. Die Planungen solcher Windparks, wie hier in Bedburg, sind ein wichtiger Meilenstein in der Energie- und Klimapolitik des Landes. Die Errichtung auf einer Tagebaufläche ist außerdem ein Musterbeispiel für den anstehenden Strukturwandel, der sich gerade entwickelt.“

Gunnar Koerdt, Bürgermeister der Stadt Bedburg, sagt: „Mit RWE als Kooperationspartner haben wir bei diesem für die Stadt Bedburg wegweisenden Projekt einen kompetenten Partner. War die bisherige Zusammenarbeit in der Vorbereitung und Planung eher abstrakt, so werden mit dem heutigen Start des ersten Bauabschnittes die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit für jeden sichtbar. Darüber freue ich mich und bedanke mich gleichzeitig für die bisherige immer zielgerichtete und auf Vertrauen basierende Zusammenarbeit mit unserem Partner RWE.“

Der Windpark wird auf einer rund 345 Hektar großen Rekultivierungsfläche des Tagesbaus Garzweiler errichtet. Diese ist als Windkonzentrationszone im Flächennutzungsplan der Stadt Bedburg ausgewiesen. Die genehmigten 21 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 67 Megawatt wurden von RWE gemeinsam mit dem regionalen Kooperationspartner BMR geplant.

Bei den Windkraftanlagen des Typs 3.2M114 mit einer Nabenhöhe von 143 Metern und einem Rotordurchmesser von 114 Metern handelt es sich um eine der leistungsstärksten Onshore-Windkraftanlagen von Senvion.

Kai Froböse, Geschäftsführer der Senvion Deutschland GmbH, erläutert: „Diese Anlage erreicht eine Gesamthöhe von 200 Metern. Mit jedem zusätzlichen Höhenmeter ab einer Nabenhöhe von 100 Metern können wir einen zusätzlichen Energieertrag von bis zu einem Prozent pro Meter gewinnen, das haben die in Betrieb befindlichen Anlagen dieses Typs bereits erfolgreich unter Beweis gestellt. Diese Höhe ist also optimal ausgerichtet auf den Windstandort Königshovener Höhe.“

Überblick Bauphasen:
Erste bauvorbereitende Maßnahmen, wie beispielsweise Wegebauarbeiten und die Erstellung der Kranstellflächen, sind bereits angelaufen. Anfang Mai startet Senvion mit den Erd- und Baugrundverbesserungsmaßnahmen zur Erreichung der Standsicherheit für die spätere Herstellung der Fundamente. Diese sollen im zweiten Quartal 2014 erstellt werden, parallel dazu startet auch die Kabelverlegung. Bereits im Juli soll mit der Installation der Windkraftanlagen begonnen werden. Der Netzanschluss des Windparks erfolgt ebenso wie beim Windpark Titz, der 2012 von RWE in Betrieb genommen wurde, über die Hauptschaltanlage Jackerath im Tagebau Garzweiler. Die Inbetriebnahme der ersten zwölf Anlagen soll im vierten Quartal 2014 erfolgen.

Die zweite Bauphase soll weitere neun Anlagen umfassen und direkt im Anschluss starten. Die Realisierung hängt von den für dieses Jahr erwarteten Neuregelungen im Erneuerbaren Energien Gesetz und deren möglichen Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit des Projektes ab.

Quelle: 31. März 2014, www.rwe.com


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