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Phoenix Solar (opm) - Phoenix Solar legt Zahlen für Geschäftsjahr 2013 vor

• Ergebnis vor Zinsen und Steuern besser als erwartet: nur noch geringer operativer Verlust
• Positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
• Umsatz von 141,2 Mio. EUR um neun Prozent unter Vorjahr 
• Strategische Neuausrichtung auf Wachstumsregionen in USA und Asien zeigt positive Wirkung

Die Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiertes, international tätiges Photovoltaik-Systemhaus, legt heute den vom Abschlussprüfer testierten und vom Aufsichtsrat gebilligten Konzernabschluss 2013 vor.

Die Ergebnisse im Überblick
Im Geschäftsjahr 2013 erzielte die Phoenix Solar AG im Konzern einen Umsatz von 141,2 Mio. EUR, neun Prozent weniger als im Geschäftsjahr 2012. Der Absatz von Photovoltaikanlagen und -modulen ging um 3,1 Prozent auf 126 MWp zurück (2012: 130 MWp). Der inländische Anteil am Umsatz entsprach 11,8 Prozent (2012: 29,9 Prozent) und reduzierte sich damit, bedingt durch die Einstellung des Handels- und Projektgeschäfts in Deutschland, um 29,7 Mio. EUR oder 64,0 Prozent auf 16,7 Mio. EUR (2012: 46,4 Mio. EUR). Auf die ausländischen Märkte entfielen 88,2 Prozent (2012: 70,1 Prozent) der Umsatzerlöse. Gleichwohl konnte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit - 1,4 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr wesentlich verbessert werden (EBIT 2012: - 31,8 Mio. EUR). In diesem Ergebnis sind auch die Kosten für die letzte Phase der Restrukturierung in Höhe von 1,9 Mio. EUR enthalten. Das auf die Aktionäre entfallende Konzernperiodenergebnis beläuft sich auf - 10,7 Mio. EUR (2012: - 37,3 Mio. EUR). Der Verlust je Aktie betrug 1,45 EUR (2012: 5,06 EUR).

Auswirkungen der strategischen Neuausrichtung
Diese positive Entwicklung ist auf weitreichende Veränderungen zurück-zuführen, die im Laufe des Geschäftsjahres beschlossen, eingeleitet und erfolgreich umgesetzt wurden. Im Februar 2013 hatte die Phoenix Solar AG eine strategische Neuausrichtung des Konzerngeschäfts auf die Wachs-tumsregionen in den USA und Asien vollzogen. Im Jahresverlauf konnte der Umsatz in beiden Teilmärkten mehr als verdoppelt werden. In den USA wurden Umsätze von 53,8 Mio. EUR erzielt (2012: 23,2 Mio. EUR), in Asien erlösten wir 38,2 Mio. EUR (2012: 16,2 Mio. EUR). Demgegenüber blieb das Geschäft in Europa aufgrund der erheblich verschlechterten politischen Rahmenbedingungen deutlich hinter dem Vorjahr und auch hinter den Erwartungen zurück: Hier lagen die Umsatzerlöse bei 33,2 Mio. EUR und erreichten damit nur rund die Hälfte der Umsätze des Jahres 2012 mit 69,8 Mio. EUR.

Kern der strategischen Neuausrichtung war die Einstellung des aus Deutschland heraus betriebenen Handels- und Projektgeschäfts in der damaligen Form. Erhalten blieb das Geschäft mit der Betriebsführung und Wartung von Photovoltaik-Kraftwerken am Standort Ulm. Zudem begann die Phoenix Solar AG mit der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle jenseits staatlicher Fördermaßnahmen, die sich inzwischen bereits in einer Erprobungsphase befinden. In Deutschland wurden 2013 aufgrund dieser grundlegenden Veränderungen erwartungsgemäß nur noch 16,7 Mio. EUR erlöst nach 46,4 Mio. EUR im Vorjahr.

Der Umsatz des Segments Komponenten & Systeme verringerte sich um 21,8 Prozent auf 56,7 Mio. EUR (2012: 72,5 Mio. EUR) und steuerte 40,2 Prozent (2012: 46,6 Prozent) zum Konzernumsatz bei.  Das Segment Kraftwerke erzielte einen Umsatz von 84,5 Mio. EUR (2012: 83,0 Mio. EUR), was einem Zuwachs um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieses Segment trug 59,8 Prozent (2012: 53,4 Prozent) zum Gesamtumsatz bei.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug - 1,4 Mio. EUR (2012: - 31,8 Mio. EUR) bei einer EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) von - 1,0 Prozent (2012: - 20,5 Prozent). Nach Steuern betrug das Konzernergebnis -10,7 Mio. EUR (2012: - 37,3 Mio. EUR), was einem Ergebnis pro Aktie von - 1,45 EUR (2012: - 5,06 EUR) entspricht. Im Steueraufwand ist eine einmalige Wertberichtigung auf eine Steuerforderung enthalten. Zum 31. Dezember 2013 lag ein konsolidierter Auftragsbestand von 65,0 Mio. EUR (2012: 74,9 Mio. Euro) vor, was einem Rückgang von 13,2 Prozent entspricht.

Phoenix Solar erwirtschaftete einen Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit von 2,3 Mio. EUR (2012: Mittelabfluss von 9,2 Mio. EUR). Der Finanzmittelbestand erhöhte sich zum 31. Dezember 2013 auf 10,0 Mio. EUR (31. Dezember 2012: 8,9 Mio. EUR).

Die Eigenkapitalquote im Konzern betrug zum 31. Dezember 2013 11,0 Prozent (2012: 18,7 Prozent). "Nach zwei Jahren mit hohen Verlusten haben wir das Jahr 2013 mit einem operativ fast ausgeglichenen Ergebnis und einem positiven Cashflow abgeschlossen. Noch besser also, als wir es uns vorgenommen hatten", unterstreicht Dr. Bernd Köhler, der Vorstandsvorsitzende der Phoenix Solar AG. "Und das mit einem Umsatz, der nur bei knapp einem Viertel unseres besten Jahres 2010 lag. Nach dem radikalen Umbau des Jahres 2013 wird es nun entscheidend für den weiteren Fortschritt sein, dass unsere Tochtergesellschaften in den USA und Asien ihre Vertriebserfolge verstetigen und weiter wachsen. Wenn das gelingt, dann kann die Rückkehr in die Gewinnzone planmäßig gelingen."

Ausblick (Basisszenario)
Im Geschäftsjahr 2014 will Phoenix Solar ein Umsatzwachstum im Konzern um circa zehn Prozent realisieren. Das entspräche einem Korridor zwischen 150 Millionen EUR und 160 Millionen EUR (2013: 141,2 Mio. EUR). Hierfür wird voraussichtlich ein Absatz in Höhe von 130 MWp bis 140 MWp (2013: 126 MWp) benötigt. Aufgrund der reduzierten Kostenstruktur und da 2014 keine außerordentlichen Aufwendungen für Restrukturierung erwartet werden, geht das Unternehmen davon aus, ein erstmals wieder positives operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern in Höhe von zwei bis fünf Mio. EUR erwirtschaften zu können.

Geschäftsbericht
Der Geschäftsbericht 2013 erscheint heute, am 31. März 2014, in elektronischer Form und kann auf der Internetseite www.phoenixsolar-group.de unter der Rubrik Investor Relations, Finanzberichte, heruntergeladen werden.

Quelle: 31. März 2014, www.phoenixsolar-group.com

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