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IG WINDKRAFT – Austrian Wind Energy Association (opm) - 26% weniger Gasimporte durch erneuerbare Energien in 2030

2 Euro pro Tag und Nase rinnen für fossile Energie ins Ausland

Diese Woche berät der EU Rat über die Klima- und Energie-Zielsetzungen bis 2030. Die ambitionslosen Ziele der EU Kommission gilt es fit zu machen. Allein das Anheben des Erneuerbaren-Ziels von 27% auf 30% würde den Gasimport um das Dreifache reduzieren und zusätzlich 568.000 Green Jobs mehr schaffen. "Wir fordern die Politiker auf die Klimapolitik entschieden umzusetzen und die erneuerbare Energie Industrie als wichtiges Standbein der Energieversorgung zu festigen", fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.

Der Vorschlag der EU Kommission für die Zielsetzungen bis 2030 sehen ein Treibhausgasreduktionsziel von 40% und ein Erneuerbare-Ziel von 27% vor. "Abgesehen von der Tatsache, dass mit diesen Zielsetzungen der Pfad für eine CO2-freie Energieerzeugung bis 2050 aufgegeben wird, bringen uns diese niedrigen Ziele auch bei der Reduktion der Energieimportabhängigkeit nur unwesentlich weiter", erklärt Moidl. Während bei einem Erneuerbaren-Ziel von 27% bis 2030 eine Reduktion der Gasimporte von lediglich 9% erreicht werden kann, wäre bei einem Erneuerbaren-Ziel von 30% eine Reduktion des Gasimports mit 26% beinahe dreimal so stark. Dies zeigen die eigenen Zahlen der EU Kommission (Folgenabschätzung zur Energie- und Klimapolitik bis 2030 [SWD(2014) 15]). "Die Situation auf der Krim ist ein Weckruf", meint Thomas Becker, Geschäftsführer des Europäischen Windenergie Verbandes EWEA und ergänzt: "Europa ist mit seiner Versorgungssicherheit von den instabilsten Teilen der Erde abhängig. Für jedes fossile Kraftwerk dass wir jetzt bauen, müssen wir den Brennstoff im Ausland kaufen und erkaufen uns für die nächsten Jahre Unsicherheit."

568.000 zusätzliche Green Jobs
"Eine Erhöhung des Erneuerbaren-Ziels um nur 3% reduziert nicht nur die Gasimporte und macht Europa unabhängiger von Russland, sondern schafft auch eine halbe Million neuer Jobs", berichtet Moidl. Ein Erneuerbaren- Ziel von 30% schafft um 568.000 Green Jobs mehr als ein Ziel von 27%.

2 Euro pro Person und Tag für Energieimporte
Jeder Europäer und jede Europäerin zahlt pro Tag zwei Euro für fossile Energieimporte ins Ausland. "Lasst uns die Anhäufung von Reichtum für die Reichen in Russland, Qatar und Saudi Arabien beenden", fordert Becker und setzt fort: "Stattdessen lasst uns in Wind und Erneuerbare investieren. Heimische Energiequellen die nicht importiert werden müssen und die nicht ausgehen."

Verbindliche , ambitionierte Ziele sind Grundvoraussetzung
Der derzeitige Vorschlag der Kommission ist nicht nur hinsichtlich seiner gesteckten Ziele unambitioniert. Zusätzlich müssen sämtliche Ziele auf nationale Ebene heruntergebrochen werden. "Ein verbindliches Ziel allein auf europäischer Ebene ist das Papier nicht wert auf dem es geschrieben wurde", ist Moidl überzeugt und betont abschließend: "Die dieser Woche tagenden Staats- und Regierungschefs täten gut daran sich an den Beschlüssen des EU Parlamentes zu orientieren und mit ambitionierten und verbindlichen Zielen für 2030 klare Signale für Versorgungssicherheit, Green Jobs und Klimaschutz zu setzten.

Quelle: 19. März 2014, www.igwindkraft.at

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