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OSTWIND-Gruppe (opm) - Mit Windkraft gegen Wankelmut

OSTWIND-Gruppe und Jurenergie eG schmieden neue Energieallianz für den Windpark Birgland.

Die Regensburger OSTWIND-Gruppe und die Neumarkter Jurenergie eG haben heute in Neumarkt i. d. Opf. gemeinsam ein Zeichen gegen den politischen Wankelmut in Sachen Energiewende gesetzt. Am Beispiel des Windparks Birgland im Landkreis Amberg-Sulzbach wollen sie aufzeigen, wie insbesondere mit Windstrom "made in Bavaria" eine breite Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen sowie eine hohe regionale Wertschöpfung erreicht werden kann.

Der neue Wald-Windpark liegt auf einer windhöffigen Anhöhe der Mittleren Frankenalb südöstlich der Autobahn A6 im Gemeindegebiet Birgland (siehe PDF unten). Er umfasst zwei moderne Anlagen des Typs Vestas V112 mit einer Nabenhöhe von 140 Metern und einem Rotordurchmesser von 112 Metern. Sie gehören zur Drei-Megawatt-Leistungsklasse, liefern Strom für rund 4.500 Haushalte und ersparen pro Jahr über 10.000 Tonnen CO2.

Um das Vorhaben angesichts wachsender politischer Widrigkeiten noch in diesem Jahr erfolgreich zu realisieren, sind die Jurenergie eG und die OSTWIND-Gruppe unter dem Dach der Windpark Birgland GmbH und Co KG eine neue strategische Allianz eingegangen. Deren Aufgabe ist es, die wirtschaftliche Teilhabe möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger zu sichern – insbesondere auch in der Standortgemeinde des neuen Windparks. Angestrebt wird darüber hinaus ein intergenossenschaftliches Modellprojekt, das verschiedene regionale Energiegenossenschaften zusammenbringt – und in dieser Form bislang beispiellos für Bayern sein dürfte.

Der OSTWIND-Geschäftsführer appellierte an die politisch Verantwortlichen, dafür zu sorgen, dass auch das neue Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) mit standortspezifischen Lösungen Windenergie in Bayern für Bürger und Bürgerinnen sowie Kommunen finanzierbar und wirtschaftlich möglich macht. Allein 237 der insgesamt 888 deutschen Energiegenossenschaften sind in Bayern beheimatet. "Sie brauchen", so Dr. Bungart, " attraktive Standorte, eine angemessene Vergütung des Ökostroms und endlich wieder verlässliche Rahmenbedingungen." Eine 10-H-Abstandsregelung für Windkraftanlagen sei in diesem Zusammenhang kontraproduktiv. "Bayern hat das Potenzial für eine regenerative und dezentrale Energieerzeugung, die die Wertschöpfung im Land und in Bürgerhand behält," zeigte sich der Windexperte überzeugt, "wir müssen es nur nutzen!"

Quelle: 3. März 2014, www.ostwind.de


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