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STEAG New Energies GmbH (opm) - Erfolgreiches Jahr 2013 für STEAG Tochter STEAG New Energies

Die STEAG New Energies GmbH (SNE), Spezialist für maßgeschneiderte, nachhaltige Energielösungen für Kommunen und Industrie, kann auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurückblicken. SNE hat mit dem Bau von vier neuen Windparks begonnen. Der dezentrale, kommunale Bereich konnte durch die Integration von Blockheizkraftwerken auf Biomethangasbasis an sechs Standorten wesentlich gestärkt werden. Die Vorbereitungen zur Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft mit Stadtwerken zur Realisierung von Projekten im erneuerbaren Bereich stehen vor ihrem Abschluss.

Ende vergangenen Jahres begann SNE mit dem Bau des Windparks Ullersdorf in Brandenburg. Mit Gesamtinvestitionen von rund 81 Millionen Euro ist er das größte Projekt der SNE seit der Errichtung des Gichtgaskraftwerks in Dillingen im Jahr 2009. Geplant ist eine Netzeinspeisung von 115.900 MWh pro Jahr. Dies ist ausreichend zur Versorgung von 28.975 Einfamilienhäusern. Der erzeugte Strom wird in das Netz der E.ON edis eingespeist. Die CO2-Vermeidung durch den Windpark liegt bei 87.273 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Die Inbetriebnahme des Windparks, der eine Gesamtleistung von 43,2 Megawatt hat, ist für Oktober 2014 vorgesehen.

In der Bretagne realisiert SNE zurzeit zwei Windparks mit der Gesamtleistung von 18 Megawatt. Angestrebt wird hier ein Nettojahresenergieertrag von 43.400 MWh. Die beiden Windparks in Lanouée und Guégon sollen Mitte des Jahres ihren Betrieb aufnehmen.

Auch im polnischen Ilawa, einer Kreisstadt ca. 110 km südöstlich von Danzig, wird gebaut. Hier errichtet SNE einen Windpark mit einer Gesamtleistung von 12 Megawatt. Vier Windkraftanlagen werden ab Mai 2014 einen Nettojahresenergieertrag von 33.864 MWh liefern. SNE investiert ca. 21 Millionen Euro in den Windpark.

Mit den bereits bestehenden Windparks der SNE in Oberscholven (Nordrhein-Westfalen), Woelfling und Coume (Frankreich) sowie Nidzica (Polen) wird SNE im Verlauf des Jahres 2014 im Windbereich einen Anschlusswert von 106 Megawatt erreichen.

BHKWs am Netz
Am Jahresende 2013 konnte SNE sechs Biomethangas-Blockheizkraftwerke (BHKW) in Deutschland erfolgreich ans Netz bringen. Es handelt sich um die Standorte Essen-Rüttenscheid (Nordrhein-Westfalen), Lebach (Saarland), Hattersheim (Hessen), Koblenz (Rheinland-Pfalz), Geithain und Rochlitz (Sachsen). Insgesamt haben die Anlagen eine elektrische Leistung von 10 Megawatt und eine thermische Leistung von 9,75 Megawatt. An allen Standorten werden Fernwärmeversorgungen betrieben, über die die Wärme aufgenommen und zu den Kunden transportiert wird.

Der geplante Stromabsatz beläuft sich auf 67.730 Megawattstunden pro Jahr. Der geplante Wärmeabsatz liegt bei rund 83.000 Megawattstunden pro Jahr. In den Gasmotoren der sechs Blockheizkraftwerke werden pro Jahr 17,2 Millionen Kubikmeter Biomethangas verbrannt werden. Die Abwärme der Gasmotoren ersetzt an allen Standorten einen Teil der Wärmeerzeugung in den vorhandenen Heizwerken. Der erzeugte Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist. SNE investierte 13,1 Millionen Euro in den Bau der Blockheizkraftwerke, die jetzt nicht nur grünen Strom und grüne Wärme liefern, sondern für einen deutlich besseren Primärenergiefaktor sorgen, der sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit der angeschlossenen Gebäude auswirkt.

NewCo
Die Gründung einer neuen Gesellschaft mit einem kleinen Kreis ausgewählter Stadtwerke rückt näher. SNE wird mit sechs Stadtwerken (Stadtwerke Solingen GmbH, Stadtwerke Wesel GmbH, Stadtwerke Düren GmbH, ELE Emscher Lippe Energie GmbH, Wbm Wirtschaftsbetriebe Meerbusch GmbH, Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH), eine gemeinsame Gesellschaft gründen, um Projekte im regenerativen Bereich – Windkraft an Land, Bioenergie, Geothermie – zu realisieren. Die Gesellschaftsgründung ist im ersten Quartal des Jahres vorgesehen.

Stromvermarktung durch STEAG
Über 300 Megawatt der Wärme- und rund 250 Megawatt der Stromerzeugerleistung von SNE betreffen EEG-Anlagen. Bei der Vermarktung des Stroms nutzt SNE die Möglichkeiten der STEAG-Gruppe. Sie setzt die Anlagen im Rahmen der Direktvermarktung ein und nutzt die Chance des virtuellen Kraftwerkes. Ein virtuelles Kraftwerk ist der Zusammenschluss dezentraler Stromerzeugungseinheiten zu einem steuerbaren und vermarktbaren Verbund. Aus einem solchen Kraftwerk können kurzfristige Leistungsanpassungen (Regelenergie) vorgenommen werden, um das Stromnetz stabil zu halten. Rund 1.200 Gigawattstunden Strom aus EEG-Anlagen werden zurzeit durch STEAG direkt vermarktet.

Quelle: 21. Februar 2014, www.steag-newenergies.com

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