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Stadtwerke München GmbH (opm) - Tauchereinsatz im Zuge der Isar-Bachauskehr, Frühjahrsputz im Praterkraftwerk

Am Praterkraftwerk, das von den Stadtwerken München (SWM) und Green City Energy (GCE) gemeinsam errichtet wurde, werden in diesen Tagen routinemäßig Revisionsarbeiten durchgeführt. Der Zeitpunkt dafür ist günstig, aufgrund der Bachauskehr der Isar wäre das Wasserkraftwerk an der Maximiliansbrücke sowieso stillgestanden. Die SWM als Betriebsführer nutzen diesen Zeitraum, um den Triebstollen mit Tauchern zu überprüfen. Nach Abschluss der Bachauskehr wird das Kraftwerk wieder den Regelbetrieb aufnehmen. Im letzten Jahr lief es 7,5 Prozent über Prognose und hat 11,3 Millionen Kilowattstunden Ökostrom produziert.

Bei der jährlichen Bachauskehr werden Stadtbäche und Teile der Isar durch das Öffnen von Schleusen gespült und somit von Geschiebe sowie Baumstämmen und Blättern gereinigt. Vom Dienstag, 25. Februar, bis Freitag, 7. März, steht sie für den Abschnitt an der Schwindinsel an. „Es ist für uns sehr erfreulich, dass der Zeitraum gegenüber der ursprünglichen Planung auf nur drei Wochen verkürzt werden konnte, so reduzieren wir Stillstandszeiten auf ein Minimum“, freut sich Christoph Rapp, Geschäftsführer der Praterkraftwerk GmbH.

Der Zeitraum der Bachauskehr wird im Praterkraftwerk genutzt, um verschiedene Arbeiten durch-zuführen. Die Anbringung des Generatorkabels ist bereits verbessert worden, nun werden die Dichtungen des Transformators erneuert und die Rechenreinigungsanlage gewartet. Zusätzlich ist vorgesehen, den Triebstollen zu überprüfen. Erstmals werden hierzu Taucher der Firma AUP in den rund 150 Meter langen Stollen geschickt. Sie überprüfen die Befestigung der Kabelabdeckung und sollen auch den Betonbau sowie die Turbinenschaufeln optisch begutachten. Aus Sicherheitsgründen sind fünf Taucher im Einsatz. Mit Bleigewichten versehen, laufen die Taucher auf der betonierten Sohle des Stollens. Dabei werden sie über lange Schläuche mit Luft von der Oberfläche versorgt.

Durch die kontinuierliche Überprüfung des Kraftwerks und seiner technischen Komponenten wird sichergestellt, dass es möglichst störungsfrei arbeiten kann. Im vergangenen Jahr konnte erneut ein positives Jahresergebnis erzielt werden: Die Ökostrom-Produktion lag rund 800.000 Kilowattstunden und damit 7,5 Prozent über Prognose. „Wir sind mit der Jahresleistung sehr zufrieden. Es zeigt sich, dass die zugrunde gelegten Annahmen in der Planung auch mit den tatsächlichen Begebenheiten übereinstimmen“, so Rapp.

Quelle: 26. Februar 2014, www.swm.de

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