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EGBB Energiegenossenschaft Berlin-Brandenburg eG (opm) - Was eine Energiegenossenschaft nicht schafft, schaffen viele - Kooperation als Chance für Windenergieprojekte

Die EGBB Energiegenossenschaft Berlin-Brandenburg eG plant eine Dach-Genossenschaft und will mit anderen Genossenschaften gemeinsam Windenergieprojekte vorantreiben.

Die jüngsten Weichenstellungen der neuen Bundesregierung zeigen, dass auch kleinere und mittlere Marktteilnehmer wie Energiegenossenschaften verstärkt notwendige Strukturen schaffen müssen, um finanzielle Mittel für künftige Energieprojekte selbst zu stemmen.

Zur Reduzierung der unternehmerischen Risiken einer Energiegenossenschaft bedarf es der Diversifikation der Investitionen und einer ausführlichen wirtschaftlichen sowie rechtlichen Bewertung der Projekte. Gleichzeitig sind größere Projekte wichtig, um den wirtschaftlichen Ertrag der Energiegenossenschaft zu steigern und sie langfristig wettbewerbsfähig zu machen. Der Windenergiebereich bietet hierfür gute Möglichkeiten, birgt aber auch besondere Herausforderungen. Bei der Finanzierung mehrerer Einzelanlagen oder eines gesamten Windparks, kann eine Energiegenossenschaft schnell an ihre Grenzen stoßen. Schließlich können für die Projektfinanzierung und Realisierung je nach Anzahl der Windenergieanlagen schnell Investitionen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich anfallen.

Eine Lösung sieht die EGBB Energiegenossenschaft Berlin-Brandenburg eG erneut im genossenschaftlichen Grundgedanken – was einer nicht schafft, das schaffen viele. Die Idee der EGBB ist es, zur Realisierung kapitalintensiver Windenergieprojekte eine Kooperation mehrerer Energiegenossenschaften zu fördern und diese in einer gemeinsamen Genossenschaft zusammenzuführen (im Folg. Wind eG genannt).

Mehrere Genossenschaften beteiligen sich dabei an der Wind eG mit einem kleinen Anteil zur Deckung der Gründungs- und Verwaltungskosten und sind somit ordentliches Mitglied. Die Wind eG gründet daraufhin Projektgesellschaften in der Rechtsform der eG & Co. KG, um kapitalintensive Windenergieprojekte umzusetzen. Der hohe Finanzbedarf kann nun von mehreren Genossenschaften eingebracht werden, indem sich die Genossenschaften als Kommanditisten an der Projektgesellschaft eG & Co. KG beteiligen. Gleichzeitig ist die gemeinschaftlich gegründete Wind eG als Komplementärin der eG & Co. KG auch Geschäftsführerin, womit eine operative Tätigkeit für alle beteiligten Genossenschaften gegeben ist. Als Mitglied im Aufsichtsrat sind die beteiligten Genossenschaften gleichermaßen im Entscheidungsprozess involviert.

Im Rahmen dieses Kooperationsmodells kann für kapitalintensive Windenergieprojekte der hohe Finanzbedarf sichergestellt sowie die operative Tätigkeit gegenüber einer bloßen finanziellen Beteiligung an einer Projektgesellschaft gewährleistet werden.

In den kommenden Monaten möchte die EGBB Energiegenossenschaft Berlin-Brandenburg eG gemeinsam mit anderen Energiegenossenschaften Windenergieprojekte in Kooperation vorantreiben.

Zum ersten gemeinsamen Austausch und weiteren Gesprächen steht der Vorstandsvorsitzende der EGBB, Michael Klein, gern als Ansprechpartner zur Verfügung.

Quelle: 24.Februar 2014, www.energiegenossenschaften-gruenden.de


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