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Aus dem greenValue Newsletter - Stromtrasse Suedlink sorgt für Diskussionen

Nachstehend finden Sie einen redaktionellen Auszug aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Februar 2014. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.

Bayerns Ministerpräsident Seehofer will die EEG-Reform neu verhandeln. Ein großer Streitpunkt ist der Bau der Stromtrasse Suedlink. Im Januar hat das Bundeskabinett die Eckpunkte zur Reform des EEG beschlossen. Horst Seehofer will nun, dass die Eckpunkte der Energiewende zum Beispiel beim Thema Netzausbau mit Blick auf die Versorgungssicherheit und die Kosten für die Bürger nochmal überprüft werden. Die Stromtrasse wird vom Netzbetreiber Tennet als die „Hauptschlagader der Energiewende“ bezeichnet. Ein Großteil des norddeutschen Stroms soll durch sie in den Süden fließen. Ab 2022 soll die 800 km lange Trasse Windstrom von Schleswig-Holstein bis nach Süddeutschland transportieren. Der Ministerpräsident forderte dazu auf, die Notwendigkeit und Machbarkeit zu überprüfen. Seehofer betonte, dass er nicht gegen die Energiewende sei. Zum Thema Suedlink hat Bundeskanzlerin Angela Merkel nun ein Machtwort gesprochen. Die bayrischen Forderungen nach einem Aufschub wurden zurückgewiesen. Die Pläne für neue Hochspannungstrassen können nicht erst 2018 angefangen werden zu besprechen. Es gibt genug Gegner für den Bau der Stromtrasse, die in einer dezentralen Energieerzeugung Vorteile sehen. Kosten für den Ausbau der Hochspannungsnetze werden vermieden und kurze Distanzen mindern den hohen Leistungsverlust vermindern, denn der Strom wird dort erzeugt, wo er auch gebraucht wird.

Quelle: greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Februar 2014.